Kreditkarten-Vergleich: Die besten Kreditkarten im Überblick [2022]

Kreditkarte

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Geht es um Kreditkarten, hast du mittlerweile die Qual der Wahl. Viele Unternehmen bieten dir heute ein solches Finanzprodukt an. Dabei kann dir die Entscheidung für eine bestimmte Kreditkarte erst einmal schwer fallen. Damit du doch die richtige Wahl triffst, hilft dir dieser Beitrag auf die Sprünge. Du erfährst hier, welche Arten von Kreditkarten dir zur Auswahl stehen und auf welche Aspekte du bei deiner Suche achten musst.

Den Vertrag mit einem Institut solltest du niemals leichtfertig eingehen. Bedenke, dass es sich bei Kreditkarten um kostenpflichtige Produkte handelt, die mit einer Jahresgebühr und Zinszahlungen verbunden sind. Überlege dir außerdem, welche Art von Kreditkarte du brauchst. So stellst du sicher, dass du ein Produkt erhältst, das zu dir und deinem Nutzerverhalten passt.

Was ist eine Kreditkarte?

Wie der Name bereits verrät, nimmst du beim Einsatz einer Kreditkarte einen kleinen Kredit auf. Zumeist handelt es sich dabei um einen überschaubaren Betrag. Du zahlst die Geldsumme nicht sofort, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt zurück. Letzterer wird entweder von dir oder vom Kartenanbieter festgelegt.

Einige Kreditkarten sind auch an das Konto des Anwenders gekoppelt, wobei das Geld in der Regel monatlich vom Girokonto abgebucht wird. Bei der Debit-Card findet die Abbuchung des Betrags sogar in Echtzeit statt. Du kannst natürlich auch Karten, die dir Leistung und Nutzung unabhängig in Rechnung stellen, erhalten.

Beste Kreditkarten im Überblick

Folgende Kreditkarten haben im Vergleich besonders gut abgeschnitten. Sie zeichnen sich durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sowie eine vielseitige Boni aus. In diesem Kapitel erhältst du einen Überblick über die besten Produkte.

Wie kannst du eine Kreditkarte beantragen?

Bevor du eine Kreditkarte beantragst, musst du dich auf die Suche nach dem passenden Anbieter machen. Entscheide dich nicht für die erstbeste Option, sondern mache dich mit mehreren Instituten und auch Banken vertraut.

Die Antragstellung findet online statt, wobei du dich hierbei auf die Webseite des gewünschten Unternehmens begibst. Du füllst dort den Kreditantrag aus und lässt den Anbieter so deine persönlichen sowie finanziellen Daten zukommen. Oftmals wirft das Institut auch einen Blick auf deine Bonität und dein Einkommen. Prepaid-Kreditkarten sind von dieser Regelung jedoch ausgenommen.

Bei einigen Anbietern musst du gemeinsam mit der Kreditkarte ein Girokonto eröffnen. Ist dies nicht gewünscht, solltest du dich beim Kreditkarten-Vergleich nach einer passenden Alternative umsehen.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen, um eine Kreditkarte zu erhalten?

Es hängt einerseits vom Institut selbst und andererseits von der Art der Kreditkarte ab, welche Voraussetzungen du erfüllen musst. Folgende Anforderungen knüpfen die meisten Institute an den Erhalt der Kreditkarte:

  • Ein Mindestalter:

Minderjährige Personen sind nicht geschäftsfähig. Aus diesem Grund musst du mindestens 18 Jahre alt sein, um eine “echte” Kreditkarte nutzen zu können. Es gibt zwar Institute, die Kreditkarten für Kinder und Jugendliche anbieten, diese sind jedoch immer im Plus zu führen.

  • Der Hauptwohnsitz in Deutschland:

Viele Anbieter setzen dies aufgrund von Haftungsansprüchen voraus. Beantragst du eine Kreditkarte online, musst du mittels einer Energierechnung, die deine Adresse enthält, deinen Wohnsitz bestätigen. 

  • Eine ausreichende Bonität:

Die Bonität wird vor allem beim Erhalt einer Charge- oder Revolving-Card ermittelt. Denn hierbei handelt es sich um Karten, mit denen du einen Kredit aufnimmst. Der Anbieter will in diesem Fall also sicherstellen, dass du ihn zurückzahlen kannst.

Es findet in diesem Fall eine Abfrage der Schufa-Daten statt. Auch nimmt das Institut dein Einkommen unter die Lupe. Die Schufa gibt Auskunft über dein bisheriges Zahlungsverhalten, wobei deine Einkünfte den möglichen Kreditrahmen definieren.

  • Die Legitimation der persönlichen Daten:

Wurde der Kreditantrag ausgefüllt, muss die betreffende Person ihre Daten legitimieren. Dafür brauchst du einen Personalausweis oder Reisepass. Musst du deine Identität per Video-Ident-Verfahren bestätigen, stelle sicher, dass du dieses Dokument bei der Hand hast. 

Alternativ steht dir das Post-Ident-Verfahren zur Auswahl. In diesem Fall bestätigt ein Mitarbeiter der Post deine Identität. Dafür musst du persönlich bei einer Postfiliale vorbeischauen.

Über die Voraussetzungen für den Erhalt der Kreditkarte solltest du dich im Vorfeld beim Anbieter deiner Wahl schlau machen. Setze dich im Zweifelsfall mit einem Kundenbetreuer in Verbindung. Auf diese Weise stellst du sicher, dass du deine Zeit nicht mit dem falschen Institut verschwendest.

Worauf musst du bei der Wahl deiner Kreditkarte achten?

Willst du eine Kreditkarte beantragen, musst du folgende Aspekte berücksichtigen. Überlege dir im Vorfeld, welche Eigenschaften für dich besonders wichtig sind. So sparst du einerseits bei deiner Suche Zeit und andererseits findest du so ein Produkt, das zu dir passt.

Passender Kreditkarten-Typ

Es stehen dir heute mehrere Kreditkarten-Typen zur Auswahl. Sie unterscheiden sich in erster Linie in Bezug auf das Abbuchungs- und Rückzahlungsmodell. Folgende Karten werden hierbei unterschieden: 

  • Prepaid-Kreditkarte
  • Charge-Karte
  • Revolving-Kreditkarte
  • Virtuelle Kreditkarte
  • Debitkarte

Kreditkartensystem

Geht es um das Kreditkartensystem, wird zwischen Zwei-Parteien- und Drei-Parteien-Systemen differenziert. In erstgenanntem Fall besteht lediglich zwischen Kartenaussteller und dem Kunden ein Vertragsverhältnis. Der Nutzungsumfang der Karte ist hier eher eingeschränkt.

Beim Drei-Parteien-System besteht zwischen Karteninhaber, Emittenten und dem Kartenherausgeber ein Vertrag. Dazu gehören unter anderem klassische Bankkreditkarten sowie American Express. Bei der Verwendung der Karten haben Anwender einen größeren Spielraum.

Verfügbarkeit von Möglichkeiten zum Geld abheben

Falls du mit der Kreditkarte Geld abheben willst, solltest du dich für ein Produkt entscheiden, mit dem das möglich ist. Bedenke, dass einige Anbieter hierbei Gebühren verlangen. Dies ist vor allem dann, wenn du im Ausland Bargeld abhebst, der Fall.

Kreditkartenlimit

Das Limit bestimmt, wie viel Geld dir monatlich oder bis zur nächsten Rückzahlung zur Verfügung steht. Den Betrag legt der Anbieter in Anlehnung an deine Bonität und dein Einkommen fest. Ist es um beide Faktoren eher schlecht bestellt, kommt für dich unter Umständen nur eine Prepaid-Kreditkarte infrage. Lasse dich im Zweifelsfall von einem Experten beraten.

Möglichkeit für Chargeback

Bei Chargeback handelt es sich um eine Funktion, die es dir ermöglicht, den Kaufpreis zurück zu erhalten. Diese Option ist oftmals nur dann, wenn du mit einer Kreditkarte bezahlst, gegeben. Mache dich im Vorfeld mit der Frist des betreffenden Anbieters vertraut.

Ist dir dieser Aspekt wichtig, solltest du dich für einen Anbieter entscheiden, der dir Chargeback ermöglicht.

Kontaktloses Bezahlen

Das kontaktlose Bezahlen gewährleistet dir ein hohes Maß an Komfort. Du hast dadurch die Möglichkeit, deine Einkäufe einfach durch das Hinhalten der Kreditkarte zur Kasse, zu begleichen. In der Regel ist dies heute mit den meisten Kreditkarten gestattet. Bedenke, dass bei höheren Beträgen jedoch die Eingabe eines Codes erforderlich ist. 

Girokonto-Bindung

Beantragst du eine Kreditkarte bei deiner Hausbank, ist diese oftmals mit deinem Girokonto verknüpft. Dies gilt auch dann, wenn der gewünschte Anbieter die Eröffnung eines Kontos für den Erhalt der Kreditkarte voraussetzt. Alle Beträge und Zinsen werden dann von diesem Girokonto abgebucht. 

Überlege dir, ob dir diese Option wichtig ist und sieh dich dann nach einem Institut um, das hier gemäß deinen Vorstellungen agiert.

Kosten und Gebühren

Hier ist zwischen Fixkosten und nutzungsabhängigen Gebühren zu unterscheiden. In erstgenanntem Fall handelt es sich um die Jahresgebühr für die Bereitstellung der Kreditkarte. Variable Ausgaben fallen hingegen mit der Nutzung des Finanzprodukts an. Die Kosten können von Anbieter zu Anbieter schwanken. Es macht daher durchaus Sinn, einen Kreditkarten-Vergleich zu tätigen.

Zusatzleistungen

In diesem Sparten fallen unter anderem Boni durch das Benutzen der Kreditkarten sowie die Kundenbetreuung durch den Anbieter. Einige Institute ermöglichen es dir außerdem, online Einstellungen zu deiner Karte vorzunehmen. So kannst du beispielsweise dein Limit selbst festlegen . Den Rahmen dafür setzt natürlich der Anbieter.

Informiere dich unbedingt über die Zusatzleistungen, bevor du dich für eine bestimmte Karte entscheidest. Vor allem bei Premium-Kreditkarten darfst du dich oftmals über attraktive Boni freuen.

Kreditkarte mit vs. ohne Girokonto: Was musst du wissen?

Ist eine Kreditkarte an ein Girokonto gekoppelt, handelt es sich dabei zumeist um eine Charge-Karte. Doch auch Predpaid-Karten setzen ein Guthabenkonto voraus. Der ausgegebene Betrag wird dann monatlich von diesem Konto abgebucht. Beantragst du eine Karte bei deiner Hausbank, ersparst du dir die zusätzliche Eröffnung eines Kontos. Anders verhält es sich, wenn du dich zu einem externen Anbieter begibst. Der Zusatzaufwand fällt in diesem Fall aber eher gering aus. 

Du hast natürlich auch die Möglichkeit, eine Kreditkarte ohne Konto zu beantragen. In diesem Fall stellt dir der Anbieter die Rechnung zu, wobei du dich selbstständig um die Überweisung des Betrag kümmern musst.

Wie kannst du eine Kreditkarte kündigen?

Willst du eine Kreditkarte kündigen, musst du dich schriftlich an den Herausgeber der Karte wenden. Es ist in diesem Fall unbedingt die Kündigungsfrist zu berücksichtigen. In der Regel muss das Schreiben beim Anbieter spätestens drei Monate vor dem Ablauf der aktuellen Laufzeit eintreffen. Die Mindestlaufzeit liegt bei den meisten Instituten bei zwölf Monaten.

Geht es um den formellen Aspekt der Kündigung, solltest du dich diesbezüglich mit den Regelungen deines Anbieters vertraut machen. Einige Banken ermöglichen es dir, die Kreditkarte auch per Online-Banking zu stornieren. Dies ist besonders dann der Fall, wenn du bereits über ein Girokonto bei der Bank verfügst. 

Welche Arten von Kreditkarten gibt es?

Wie bereits erwähnt, stehen dir unterschiedliche Arten von Kreditkarten zur Verfügung. Für welche Karte du dich entscheidest, hängt sowohl von deinem Nutzerverhalten als auch von deiner Bonität ab.

Prepaid-Kreditkarte

Bei der Prepaid-Kreditkarte handelt es sich um ein Finanzprodukt, das du nur im Plus führen kannst. Konkret heißt das, dass du auf die Karte erst Guthaben einzahlen musst, um sie zu verwenden. Eine gute Wahl ist diese Kreditkarte für Personen mit geringem Einkommen oder für Minderjährige.

Einige Nutzer verwenden die Prepaid-Option als Zweitkarte für Reisen ins Ausland. Mit ihr schützen sie sich vor etwaigen Diebstählen.

Virtuelle Kreditkarte

Bei einer virtuellen Kreditkarte handelt es sich um ein Produkt, das auf die kontaktlose Zahlung ausgelegt ist. Außerdem kannst du mit dieser Karte Online-Käufe tätigen. Du hast hier den Vorteil, dass dir die Karte nicht entwendet werden kann. 

Allerdings musst du bei ihr mit einem begrenzten Nutzungsspektrum rechnen. So ist es dir mit ihr nicht möglich, Bargeld am Automaten abzuheben. Des Weiteren ist mit Karten dieser Art das Bezahlen im Ausland ebenfalls nur in einem stark limitierten Rahmen gegeben.

Charge-Kreditkarte

Diese Art der Karte stellt die häufigste Kreditkarte im mitteleuropäischen Raum dar. Und zwar ist sie dadurch gekennzeichnet, dass der ausgegebene Betrag monatlich vom hinterlegten Girokonto des Anwenders abgebucht wird. Wer ein zinsfreies Zahlungsziel erfüllen will, sollte sich für diese Karten entscheiden. 

Wird der Betrag nämlich auf einmal überwiesen, fallen keinerlei Zinskosten an. Bei den meisten Anbietern ist es aber auch möglich, die Summe zu stückeln.

Revolving-Kreditkarte

Bei der Revolving-Karte handelt es sich um eine Kreditkarte, bei der der Anwender selbst bestimmt, wann der Betrag bezahlt wird. Fix sind lediglich die Zinszahlungen mitsamt einer monatlichen Mindestsumme. Du kannst den abgehobenen Betrag natürlich sofort und in voller Höhe überweisen. 

Einige Experten vertreten die Meinung, dass es sich bei der Revolving-Kreditkarte um die einzig richtige Kreditkarte handelt.

Debit-Kreditkarte

Verwendest du eine Debit-Card, wird das Geld in Echtzeit von deinem Konto abgebucht. Es handelt sich hierbei also eigentlich nicht um eine Kreditkarte. Sie lässt sich eher mit einer Bankomatkarte vergleichen. Doch ist sie mit einem individuellen Code ausgestattet, der bei Online-Einkäufen Schutz vor Datendiebstahl gewährt. Außerdem lässt sie sich zum Geldabheben im Ausland einsetzen.

Eine Debit-Card erhältst du auch mit einer mäßigen Bonität. Sie ist zudem stets an ein Girokonto zu koppeln. Hast du nur ein geringes Einkommen oder eine negative Schufa, musst du die Debit-Kreditkarte jedoch im Plus führen.

Wie du siehst, stehen dir heute etliche Kreditkarten zur Auswahl. Für welche Art von Karte du dich entscheidest, hängt von dir und deinem Nutzerverhalten ab. Bedenke, dass du außerdem über eine gute Bonität verfügen musst, um bestimmte Karten – darunter die Revolving-Kreditkarte und die Charge-Card – zu erhalten. 

Hast du ein geringes Einkommen oder eine schlechte Bonität, musst du dich mitunter mit der Prepaid-Karte oder mit der Debit-Card zufrieden geben.

Was ist der Sicherheitscode (CVV) einer Kreditkarte und wie sieht er aus?

Der Sicherheitscode einer Kreditkarte befindet sich auf der Rückseite derselben, gleich neben dem Unterschriftenfeld. Es handelt sich hierbei um eine dreistellige Ziffer, die du zum Bestätigen von Online-Einkäufen brauchst. Die Abkürzung CVV steht für Card Verification Value.

Mit diesem Code wird bei Transaktionen dem Datenmissbrauch entgegengewirkt. Damit wird sichergestellt, dass du auch wirklich im Besitz der Karte bist. Sorge dafür, dass niemand sonst den Sicherheitscode kennt.

Auf welche Kosten musst du bei Kreditkarten achten?

Die Kosten sind bei der Wahl der Kreditkarte zweifelsohne ein wichtiger Faktor. Aus diesem Grund werden dir in diesem Kapitel alle möglichen Kostenpunkte aufgelistet.

Monats- oder Jahresgebühr

Bei der Monats- oder Jahresgebühr handelt es sich um einen fixen Betrag. Dieser ist in vereinbarten zeitlichen Abständen zu bezahlen. Im Vertrag ist die Höhe desselben bestimmt, wobei sich diese auch nach der Art der Kreditkarte richtet. Einige Unternehmen bieten ihre Karten im ersten Jahr kostenfrei an. 

Premium-Produkte sind hingegen ein wenig kostspieliger. Mache dich im Voraus unbedingt mit den unterschiedlichen Arten von Kreditkarten und des Jahres- und Monatsgebühren derselben vertraut.

Bargeldabhebegebühren 

Hebst du am Geldautomaten Bargeld ab, werden dafür Gebühren verrechnet. Diese liegen – je nach Anbieter – bei zwei bis vier Prozent des Auszahlungsbetrags. Es wird in diesem Fall häufig eine Mindestgebühr fällig. Es kann also durchaus sein, dass du auch beim Abheben geringer Beträge mit Zusatzkosten von mindestens fünf Euro rechnen musst.

Mache dich im Vorfeld also unbedingt mit den Regelungen des Kreditkarteninstituts schlau. Du stellst auf diese Weise sicher, dass du dich nicht mit unerwarteten Kosten herumschlagen musst.

Heute muss das Abheben von Bargeld übrigens nicht mehr ausschließlich am Geldautomaten erfolgen. Du kannst bei ausgewählten Händlern vom sogenannten Bargeldservice Gebrauch machen. Dabei nennst du ihnen einfach den gewünschten Betrag, der dir dann ausbezahlt wird. So sparst du beim Bargeldabheben einiges an Zeit. Dieser Service steht dir natürlich auch bei Prepaid-Karten zur Verfügung.

Auslandseinsatzgebühr

Wie der Name bereits verrät, wird die Auslandseinsatzgebühr beim Bezahlen mit der Kreditkarte im Ausland fällig. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Zielland eine andere Währung hat. Das Zahlen in Fremdwährungen kostet dich also zusätzlich Geld – dabei ist es ganz gleich, ob du deine Rechnung mit der Kreditkarte im Restaurant, über das Internet oder im Supermarkt begleichst.

Die Gebühr beläuft sich – je nach Kreditkarte – auf 0,5 bis 2 Prozent des Umsatzbetrags. Beträgt die Summe also 1.000 Euro, so musst du mit Zusatzkosten zwischen 5 und 20 Euro rechnen.

Bei Zahlungen im EU-Ausland, wo der Euro die Landeswährung ist, wird keine Auslandseinsatzgebühr erhoben.

Wichtige Fragen und Antworten rund um Kreditkarten

Interessierst du dich für eine Kreditkarte, sind folgenden Themen für dich interessant. In diesem Kapitel werden dir häufig gestellte Fragen beantwortet.

  • Was ist eine Kreditkarte?
    Die Kreditkarte gleicht in ihrem Aussehen einer Bankomatkarte. Allerdings hebst du mit erstgenanntem Produkt nicht direkt Geld vom Konto ab, sondern nimmst einen kleinen Kredit auf. Die behobene Summe zahlst du zu einem späteren Zeitpunkt zurück. Letzteren bestimmst du entweder selbst oder er wird vom Anbieter festgesetzt.
  • Wie beantrage ich eine Kreditkarte?
    Das Beantragen einer Kreditkarte erfolgt heute nahezu ausschließlich online. Du lässt dem Anbieter deiner Wahl deine persönlichen Daten sowie Informationen zu deiner finanziellen Situation zukommen. In der Regel dauert es einige Werktage bis Wochen, bis du die Karte im Briefkasten hast.
  • Auf welche Kosten musst du bei Kreditkarten achten?
    Bei Kreditkarten fallen verschiedene Arten von Kosten an. Zu erwähnen ist hier einerseits die Jahresgebühr. Sie wird entweder jährlich oder monatlich verrechnet. Letzteres ist vor allem bei höheren Gebühren der Fall. Diese Art der Kosten sind von der Art der Kreditkarte und deren Zusatzfunktionen abhängig. In der Regel sind Premium-Modelle etwas teurer, als Standard-Karten. Doch achten sollten Anwender auch auf die laufenden Ausgaben. Diese werden unter anderem beim Bezahlen in einer Fremdwährung oder beim Geldabheben fällig. Die Kosten richten sich nach dem abgehobenen oder bezahlten Betrag. Sie werden prozentual verrechnet. In diesem Kontext ist aber darauf zu achten, dass zumeist eine Mindestgebühr anfällt. Es zahlt sich für dich also durchaus aus, einen Kreditkarten-Vergleich durchzuführen, bevor du dich für einen bestimmten Anbieter entscheidest. So kannst du einiges an Geld sparen.
  • Fazit

    Mittlerweile ist die Kreditkarte für viele Menschen nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Willst auch du diese Karte nutzen, solltest du dich zuerst mit deinen Optionen vertraut machen. Stelle sicher, dass du dich für eine Kreditkarte entscheidest, die zu dir passt. Mache deine Wahl nicht ausschließlich von den Kosten abhängig. 

    Es ist immerhin wichtig, dass die Karte mitsamt ihrem Nutzungsumfang und den Leistungen deinen Vorstellungen entspricht.

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