Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre an der TU Dresden absolviert und ist Geschäftsführer von BankingGeek, einer Marke der LBC FInance UG. Er liebt es, die besten Finanzprodukte aller Art, wie Girokonten, Geschäftskonten, Kredite und Kreditkarten, zu finden.

Daily-Chargekarten: Funktion, Gebühren und mehr [2025]

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Max Benz

Gründer von BankingGeek

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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Daily Charge-Kreditkarte ist eine spezielle Art von Kreditkarte, die Elemente von Charge-Cards und Debitkarten vereint und die Ausgaben täglich vom Referenzkonto abbucht.
  • Du hast einen monatlichen Verfügungsrahmen, den du frei nutzen kannst. Am Ende des Abrechnungszeitraums (meist 4 Wochen) wird der gesamte offene Betrag auf einmal vom Referenzkonto abgebucht.
  • Die Daily Charge-Kreditkarte unterscheidet sich von anderen Kreditkartentypen durch die tägliche Buchung der Umsätze, die volle Kostenkontrolle und die zinsfreie Nutzung des Kreditrahmens. Nachteile sind die Abhängigkeit vom Referenzkonto und die erforderliche Bonitätsprüfung.
  • Einige Modelle sind kostenlos, andere erheben eine Jahresgebühr. Die Abrechnung erfolgt im 4-Wochen-Rhythmus; der offene Betrag wird stets komplett beglichen.

Was ist eine Daily Charge-Kreditkarte?

Eine Daily Charge-Karte ist eine spezielle Art von Kreditkarte. Sie vereint Elemente der Charge-Card und der Debitkarte. Im Unterschied zur klassischen Kreditkarte, bei der die Ausgaben erst am Ende des Monats abgerechnet werden, werden die Umsätze mit einer Daily Charge-Karte täglich auf deinem Konto verbucht.

Sobald du also eine Zahlung mit dieser Karte tätigst, wird der Betrag zeitnah von deinem Referenzkonto (in den meisten Fällen dein Girokonto) abgebucht. Es gibt keinen zinspflichtigen Zahlungsaufschub wie bei herkömmlichen Kreditkarten. Du musst also stets für ausreichend Guthaben auf deinem Konto sorgen.

Einen großen Vorteil bietet diese Kartenart dennoch: Du erhältst einen monatlichen Verfügungsrahmen, über den du frei verfügen kannst und der nicht an das tatsächliche Guthaben auf dem Abrechnungskonto gebunden ist.

Zahlreiche Anbieter wie Mastercard, Visa oder American Express bieten diese Art von Karten an, in verschiedenen Varianten wie Gold, Platin oder Schwarz und mit zusätzlichen Leistungen wie Versicherungen oder Bonusprogrammen.

Wie funktioniert eine Daily Charge-Kreditkarte?

Die Daily Charge-Kreditkarte ist eine interessante Mischform aus traditioneller Kreditkarte und Debitkarte. Du erhältst einen festgelegten monatlichen Verfügungsrahmen, den du für Transaktionen nutzen kannst.

Schritt 1: Verfügungsrahmen nutzen

Nach der Karteneröffnung steht dir ein monatlicher Verfügungsrahmen zur Verfügung. Ein vorheriges Aufladen der Karte ist nicht notwendig.

Schritt 2: Ausgaben tätigen

Du kannst mit deiner Daily Charge-Karte sowohl in Geschäften als auch online bezahlen. Du hast die Freiheit, sie so zu verwenden, wie es dir passt, solange du deinen Verfügungsrahmen nicht überschreitest.

Schritt 3: Tägliche Buchungen

Das Besondere an der Daily Charge-Karte: Deine Ausgaben werden täglich auf deinem Referenzkonto verbucht. Es gibt keinen typischen Revolving-Kreditrahmen mit Zinsen für ausstehende Beträge. Der Saldo wird täglich erfasst und am Ende des Abrechnungszeitraums gesammelt eingezogen.

Schritt 4: Abrechnungszyklus

Die Abrechnung findet im Vier-Wochen-Rhythmus statt. Der fällige Gesamtbetrag wird dabei stets komplett per Lastschrift vom Referenzkonto eingezogen. Ratenzahlungen sind nicht möglich.

Was unterscheidet eine Daily Charge Card von anderen Kreditkartentypen?

Im Vergleich zu anderen Kreditkartentypen hat eine Daily Charge Card einige besondere Eigenschaften. Die Beträge werden täglich auf deinem Girokonto verbucht, was dir eine sehr genaue Kostenkontrolle ermöglicht. Da kein Kredit über den Abrechnungszeitraum hinaus gewährt wird, fallen keine Zinsen an.

Eine Kreditkarte mit monatlicher Abrechnung bietet dagegen einen Kreditrahmen, der monatlich zurückgezahlt werden muss. Im Gegensatz zur Daily Charge-Karte können hier Zinsen anfallen, wenn du den Kreditrahmen nicht fristgerecht zurückzahlst.

Die Prepaid-Kreditkarte muss vor der Nutzung aufgeladen werden. Auch hier existiert kein Kreditrahmen und es fallen keine Zinsen an. Du kannst nur das nutzen, was du vorher eingezahlt hast.

Eine weitere Option ist die Business-Kreditkarte. Sie ist speziell für geschäftliche Zwecke konzipiert und bietet zusätzliche Funktionen wie Ausgabenverfolgung und Reiseversicherungen.

Was sind die Vorteile und Nachteile von Daily Charge Cards?

Die Daily Charge Card bietet mehrere Vorteile. Sie erlaubt, ähnlich wie eine klassische Kreditkarte, einen monatlichen Verfügungsrahmen zu nutzen. Alle Umsätze werden einmal im Monat von deinem Referenzkonto eingezogen. Das schafft eine gewisse finanzielle Flexibilität, ohne dass Zinsen anfallen.

Zudem besteht keine Gefahr eines zinspflichtigen Zahlungsaufschubs, da der Kreditrahmen immer vollständig zurückgezahlt wird. Weitere Vorteile sind das zinsfreie Zahlungsziel sowie die weltweite Akzeptanz als Mastercard, Visa oder American Express.

Es gibt jedoch auch einige Nachteile. So ist ein Referenzkonto erforderlich und ein ausreichendes Guthaben darauf muss stets sichergestellt werden. Zudem kann die Daily Charge Card nur bei entsprechender Bonität beantragt werden, da die Bank einen Kreditrahmen gewährt.

Daily Charge-Karten bieten also eine Mischung aus den Vorteilen einer Debit- und einer Charge-Karte. Sie sind aber nicht für jeden geeignet; die Nutzung sollte sorgfältig geprüft werden.

Wie hoch sind die Gebühren einer Daily Charge-Kreditkarte?

Die Gebühren einer Daily Charge-Kreditkarte variieren je nach Anbieter. Einige Banken verzichten bei bestimmten Angeboten auf eine Grundgebühr (kostenlose Kreditkarte). Bei anderen Kartenangeboten ist eine Jahresgebühr fällig, die üblicherweise zwischen 10 und 30 Euro liegt. Premium-Varianten (Gold, Platin) können deutlich höhere Jahresgebühren haben.

Gebührenstruktur

Die Kostenstruktur bei Daily Charge-Kreditkarten fällt je nach Anbieter sehr unterschiedlich aus. Während einige Modelle völlig gebührenfrei sind, stellen andere Anbieter eine jährliche Nutzungsgebühr in Rechnung. Zusätzliche Kosten können bei Bargeldabhebungen oder Zahlungen in Fremdwährungen entstehen.

Abrechnungsprozess

Daily Charge-Karten gewähren einen monatlichen Kreditrahmen, über den du verfügen kannst. Die Abrechnung erfolgt üblicherweise im 4-Wochen-Rhythmus und enthält alle Umsätze des jeweiligen Zeitraums.

Zahlungsmodalitäten

Der offene Betrag wird stets komplett beglichen. Einen zinspflichtigen Zahlungsaufschub gibt es bei dieser Kreditkartenart nicht. Die Begleichung der geschuldeten Umsätze erfolgt per Lastschriftverfahren vom Referenzkonto.

Für wen eignet sich eine Daily Charge-Karte?

Eine Daily Charge-Karte eignet sich gut für Personen mit stabiler Bonität, die ihren Kontostand stets im Blick haben und die Vorteile einer Kreditkarte nutzen wollen, ohne Zinsen zu riskieren. Sie ist besonders praktisch für Personen, die regelmäßig Einkäufe tätigen oder oft reisen, da viele Anbieter geringe oder gar keine Auslandsgebühren berechnen.

Für Kunden, die ihre Ausgaben im Blick behalten möchten, sind Daily Charge-Karten ideal. Die täglichen Buchungen und die detaillierten Abrechnungen bieten eine genaue Übersicht über alle Ausgaben.

Bei ausreichendem Guthaben auf dem Girokonto lassen sich Sollzinsen komplett vermeiden, da der gesamte Rechnungsbetrag am Ende des Abrechnungszeitraums auf einmal beglichen wird. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber Kreditkarten mit Teilzahlungsfunktion.

Gibt es Daily Charge-Kreditkarten auch ohne SCHUFA-Prüfung?

Eine Daily Charge-Kreditkarte ohne SCHUFA-Prüfung ist in der Praxis nicht möglich. Da die Bank bei dieser Kartenart einen Kreditrahmen gewährt, führen Anbieter stets eine Bonitätsprüfung inklusive SCHUFA-Abfrage durch.

Prepaid-Kreditkarten sind die einzigen Karten, die generell keine SCHUFA-Prüfung erfordern. Diese unterscheiden sich aber grundlegend von Daily Charge-Kreditkarten, da kein Kreditrahmen gewährt wird.

Welche anderen Optionen gibt es zu Daily Charge-Kreditkarten?

Debitkarten belasten das Girokonto des Karteninhabers direkt und kommen ohne monatliche Abrechnungen oder Zinsen aus. Eine weitere Alternative sind Revolving-Kreditkarten, die Ratenzahlungen ermöglichen und einen Kreditrahmen bereitstellen, wobei auf ausstehende Beträge Zinsen anfallen.

Neben diesen klassischen Optionen gibt es auch speziellere Varianten. Prepaid-Kreditkarten basieren auf dem Prinzip der Vorauszahlung: Es kann nur das vorher aufgeladene Guthaben genutzt werden. Luxusvarianten wie die Goldene Kreditkarte punkten mit Versicherungsleistungen und Reiseangeboten, verlangen dafür aber höhere Jahresgebühren.

FAQ: Daily-Chargekarten

In diesem Abschnitt werden einige häufig gestellte Fragen zu Daily-Chargekarten beantwortet. Du erfährst, ob du deine Daily Charge Card auch für Online-Einkäufe nutzen kannst, wie hoch die Auslandsgebühren sind und ob sie von Google Pay und Apple Pay unterstützt wird.

Kann ich meine Daily Charge Card auch für Online-Einkäufe nutzen?

Ja, du kannst deine Daily Charge Card auch für Online-Einkäufe nutzen. Zahlungen funktionieren wie bei einer klassischen Charge-Kreditkarte. Die getätigten Umsätze werden am Ende des Abrechnungszeitraums (in der Regel alle 4 Wochen) per Lastschrift vom Referenzkonto eingezogen.

Wie hoch sind die Auslandsgebühren für meine Daily Charge Card?

Die Auslandsgebühren für deine Daily Charge Card variieren je nach Anbieter. Einige Karten sind vollständig ohne Auslandsgebühren erhältlich. Am besten fragst du die spezifischen Konditionen direkt bei deinem Kreditkartenanbieter an oder vergleichst die Angebote vorab.

Wird meine Daily Charge Card von Google Pay und Apple Pay unterstützt?

Das hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Viele Banken, die Daily Charge-Karten ausgeben, unterstützen inzwischen sowohl Google Pay als auch Apple Pay. Prüfe die Unterstützung am besten direkt bei deiner Bank, bevor du dich für eine Karte entscheidest.