7 Kreditkarten mit Cashback im BankingGeek-Check

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Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2022

Kreditkarten sind längst ein fester Bestandteil in vielen Geldbörsen. Sie ermöglichen flexible Zahlungen ohne Bargeld, aber beinhalten keine Rabatte oder Prämien. 

Bei Cashback-Kreditkarten erhalten Karteninhaber auf den gesamten Kartenumsatz oder bei populären Marken eine Rückvergütung. 

Doch welche Arten von Cashback-Kreditkarten gibt es und worauf sollten Verbraucher achten? Diese und weitere Fragen beantworten wir in dem folgenden Artikel.

Was ist eine Cashback-Kreditkarte?

Cashback-Kreditkarten sind normale Kreditkarten, bei dem die Bank eine prozentuale Rückvergütung auf jeden mit der Karte umgesetzten Euro oder einen Rabatt auf getätigte Einkäufe gewährt. 

Je nach Anbieter und Kartentyp unterscheidet sich das Cashback-System und bezieht sich auf bestimmte Produkte, Dienstleistungen oder Partnerunternehmen. 

Für Karteninhaber ist das Cashback ein nützliches Instrument, um bei lokalen Einkäufen oder beim Online-Shopping bares Geld zu sparen. 

Andere Cashback-Modelle bieten dir Tankrabatte oder ermöglichen es dir, Payback-Punkte oder Meilen zu sammeln. Der Rabatt wird nach dem Kauf entweder direkt vom Rechnungsbetrag abgezogen oder auf das Kartenkonto gutgeschrieben.

So setzt du deine Kreditkarte mit Cashback optimal ein

Kreditkarten mit Cashback sind sowohl für private als auch für geschäftliche Zwecke einsetzbar. Bevor du eine Cashback-Kreditkarte beantragst, sollte klar sein, wofür die Karte hauptsächlich zum Einsatz kommen soll. Dementsprechend gilt es nach einem passenden Cashback-Programm Ausschau zu halten, das auf den Anwendungszweck angepasst ist. Beispielsweise ist für Vielfahrer eine Kreditkarte mit Tankrabatt sinnvoll.  

Bei den meisten Anbietern beträgt der Tankrabatt 1 %. Die einfachste Form des Cashback-Systems basiert auf Rückvergütungen für alle mit der Karte getätigten Transaktionen. Hierbei fasst die Bank die gesammelten Cashback-Beträge zusammen und überweist diese einmal im Monat auf das Referenzkonto. Im Grunde erhältst du bei diesem System für jeden Einkauf einen Rabatt in Form eines prozentualen Anteils vom Einkaufswert. 

Karteninhaber, die ihre Kreditkarte oft oder täglich zum Einkaufen einsetzen, können somit von beachtlichen Ersparnissen profitieren. Bei Cashback-Kreditkarten von American Express richtet sich die Höhe der Bonuspunkte nach dem Konsumverhalten und dem Karteneinsatz. Je häufiger die Karte beim Einkaufen genutzt wird, desto mehr Punkte bekommen Kundinnen und Kunden gutgeschrieben. 

Für Vielreisende sind Cashback-Kreditkarten mit Prämienmeilen interessant. Hier kannst du mit dem Programm Miles & More Meilen sammeln und diese bei Flugreisen sowie Hotel- oder Mietwagenbuchungen einlösen. Oftmals sind die Regelungen bei diesen Bonusprogrammen undurchsichtig. Demzufolge ist es ratsam, sich vorab über die entsprechende Cashback-Kreditkarte beraten zu lassen.

Lohnt sich eine Cashback Kreditkarte?

Cashback-Kreditkarten mit monetärer Rückvergütung sind in jedem Fall ein lohnenswertes Zahlungsmittel und stellen selbst bei gelegentlicher Nutzung eine interessante Option dar. 

Ausschlaggebend hierbei ist der Anbieter, dessen Angebot sowie das Nutzungsverhalten des Karteninhabers. Besonders bei hohen Kartenumsätzen summieren sich auf das Jahr gerechnet die gesammelten Rückvergütungen zu einem stattlichen Betrag. 

Überdies besteht bei einigen Banken die Möglichkeit, gesammelte Punkte gegen Prämien einzutauschen. Je nach Anbieter unterscheidet sich die Höhe der Rückvergütung zwischen 1 % – 25 %. Dies kann sich jedoch auf bestimmte Partner beziehen, die mit der jeweiligen Bank kooperieren. 

Hinzu kommt, dass Cashback-Kreditkarten oftmals dauerhaft ohne Jahresgebühr angeboten werden. Kommt die Karte häufig für Reisebuchungen oder während der Arbeit zum Einsatz, sind Cashback-Karten zum Meilen sammeln oder mit Tankrabatt eine lohnenswerte Option.

Vielfahrer profitieren von hohen Tankrabatten bis zu 5 %, was hauptsächlich für Pendler und Angestellte im Außendienst von Vorteil ist. Kreditkarten in diesem Bereiche stehen häufig ohne Girokonto zur Verfügung. Bei den meisten Anbietern ist der Tankrabatt ohne Tankstellenbindung nutzbar.

Für Reisebuchungen bieten sich Miles & More Kreditkarten an. Diese beinhalten günstige und optional hinzubuchbare Versicherungsleistungen in Form von Reise-Versicherungen oder einem Vollkaskoschutz für Mietwagen. Nicht selten erhalten Neukunden bei diesen Karten Prämienmeilen als Willkommensbonus gutgeschrieben. Im Allgemeinen lohnt sich eine Cashback-Kreditkarte ab einem Jahresumsatz von mindestens 500 €.

Vor- und Nachteile einer Cashback Kreditkarte im Kurzüberblick

5.1 Vorteile

  • Grundsätzlich beinhaltet eine Cashback-Kreditkarte alle Funktionen einer herkömmlichen Kreditkarte ohne Cashback- oder Bonusprogramm. Du hast die Möglichkeit, weltweit bargeldlose Transaktionen durchzuführen und kannst bei Bedarf jederzeit Bargeld von deinem Konto abheben.
  • Cashback-Kreditkarten stehen in unterschiedlichen Ausprägungen zur Verfügung und ermöglichen es dir, bei jedem Einkauf bares Geld zu sparen. In den meisten Fällen erhältst du zwischen 0,5 % – 1 % Cashback auf alle Kartenzahlungen. Die prozentuale Rückvergütung bezieht sich auf den entsprechenden Einkaufswert. Diese wird direkt an der Kasse abgezogen oder steht am Monatsende als Gutschrift auf dem Bankkonto zur Verfügung. Einige Banken gewähren bis zu 25 % Cashback auf ausgewählte Marken. 
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass viele Banken auf eine Jahresgebühr verzichten und du alle Cashback-Vorteile kostenlos nutzen kannst. Je nach Konditionsmodell können jedoch Abhebegebühren oder Fremdwährungsgebühren bei der Nutzung im Ausland anfallen.
  • Wenn du oft in den Urlaub fliegst oder häufig auf Geschäftsreise bist, sind Kreditkarten zum Meilen sammeln eine lukrative Option. Hier erwarten dich Freiflüge, Upgrades in die First Class oder vergünstigte Hotelübernachtungen. Eine beliebte Variante zum Meilen sammeln ist die Miles & More Kreditkarte der Lufthansa. Hier erhalten Kunden pro 2 € Kartenumsatz eine Meile auf dem Prämienkonto gutgeschrieben.
  • Wer regelmäßig mit dem Auto unterwegs ist, profitiert besonders von Kreditkarten mit Tankrabatt. Für alle an der Zapfsäule generierten Kartenumsätze zahlt die Bank eine prozentuale Rückvergütung.
  • Cashback-Kreditkarten sind oftmals mit zusätzlichen Versicherungsleistungen ausgestattet, die je nach Bedarf hinzubuchbar sind. Der Vorteil hierbei ist, dass der zu zahlende Beitrag im Gegensatz zu einem separaten Versicherungsabschluss erheblich geringer ausfällt.

5.2 Nachteile

  • Obwohl die Vorteile bei Cashback-Kreditkarten überwiegen, gibt es auch ein paar erwähnenswerte Nachteile. Oftmals sind die Cashback-Rabatte an einen bestimmten Kartenumsatz gebunden oder beziehen sich auf ausgewählte Partnerunternehmen.
  • Bonusprogramme zum Meilen oder Punkte sammeln, bieten attraktive Prämien. Allerdings dauert es bei geringen Kartenumsätzen lange, bis der erforderliche Punktestand zur Inanspruchnahme von Prämien erreicht ist. Zusätzlich können Bonusprogramme zu einem unverhältnismäßigen Konsumverhalten verleiten.
  • Bei einigen Anbietern gelten begrenzte Auszahlungsbeträge, wodurch die Rückvergütung geringer ausfällt.

Worauf solltest du bei einer Cashback Kreditkarte achten?

Damit sich die Vorteile einer Cashback-Kreditkarte rentieren, ist das Nutzungsverhalten des Karteninhabers ein wichtiger Faktor, den es vor der Beantragung zu berücksichtigen gilt. Je mehr die Kreditkarte zum Einsatz kommt, desto höher ist am Monatsende die Summe der Rückvergütungen. Je nach Anbieter und Status der Kreditkarte gibt es erhebliche Unterschiede in Bezug auf die Jahresgebühr.

Nicht alle Anbieter verzichten auf die Erhebung einer Grundgebühr, wodurch die Nutzung teuer wird, wenn die Karte nur gelegentlich zum Einsatz kommt. Jahresgebühr und Rückvergütung sollten demnach in einem Verhältnis zugunsten der gutgeschriebenen Rabatte, Punkte oder Meilen stehen. Andernfalls ergibt sich ein Nullsummenspiel, bei dem die Vergünstigungen nur zum Ausgleich des Kartenpreises dienen.

Die beste Option in dieser Hinsicht ist es, eine Kreditkarte zu wählen, welche dauerhaft ohne Jahresgebühr nutzbar ist. Ferner ist es ratsam, unterschiedliche Anbieter miteinander zu vergleichen und ein Blick auf das Konditionsmodell zu werfen. Wichtige Aspekte hierbei sind Abhebegebühren, Auslandseinsatzentgelte und Zinskosten. Des Weiteren muss die Kreditkarte und das jeweilige Cashback- oder Bonusprogramm zum Nutzungsverhalten des Kunden passen.

So ist es nicht ratsam, eine Miles & More Kreditkarte zu beantragen, wenn du so gut wie nie mit dem Flugzeug fliegst. Vielflieger sollten darauf achten, eine Karte zu wählen, mit der sie weltweit kostenlos Bargeld abheben können. Da die Regelungen der Cashback-Programme oftmals undurchsichtig sind, ist eine fachkundige Beratung durch den Kundenservice empfehlenswert. Dabei kannst du auch herausfinden, bei welchen Händlern oder Reiseanbietern das Cashback anwendbar ist.

Wie viel kosten Cashback-Kreditkarten?

Einer der wichtigsten Kostenfaktoren bei Kreditkarten sind die Jahresgebühren. Unabhängig davon, ob es sich um eine Karte mit oder ohne Cashback handelt, variiert die Grundgebühr zwischen null bis mehreren hundert Euro pro Monat. Die Höhe der Jahresgebühr unterscheidet sich je nach Anbieter und ist vom Status der Karte und dem Leistungsumfang abhängig. Bei Kreditkarten mit Cashback entfällt häufig die Jahresgebühr.

Allerdings sind kostenlose Kreditkarten meist an einen monatlichen Mindestumsatz gebunden, wird dieser nicht erreicht, fallen Gebühren für die Nutzung der Karte an. Kommt die Cashback-Kreditkarte häufig im europäischen oder internationalen Ausland zum Einsatz, sind Fremdwährungsgebühren von Bedeutung. Diese bewegen sich bei den meisten Anbietern zwischen von 1 % – 4 %. 

Die Verwendung einer Kreditkarte ist bei Transaktionen innerhalb und außerhalb des Internets fast immer kostenfrei. Anders sieht es beim Abheben von Bargeld aus. Hierbei kann im In- und Ausland eine pauschale Gebühr oder ein prozentualer Anteil in Höhe von 1 % bis 5 % vom Abhebebetrag berechnet werden. In dieser Hinsicht gilt es nach einer Karte Ausschau zu halten, mit der du weltweit kostenlos Bargeld abheben kannst. 

Des Weiteren fallen für die Inanspruchnahme von Teilzahlungsoptionen hohe Sollzinsen im Bereich von 9,00 % – 20,00 % an. Bei der Teilzahlungsoption handelt es sich um ein Ratenzahlungsmodell, das bei Revolving-Kreditkarten zum Tragen kommt. Bei diesen Karten hast du die Wahl, ob du den beanspruchten Kreditrahmen per Einmalzahlung oder in Raten an die Bank zurückzahlst. 

Ein weiterer Kostenfaktor sind optional hinzubuchbare Versicherungen. Trotz der niedrigen Monatsbeiträge gilt es im Vorfeld die Notwendigkeit dieser Leistungen zu prüfen.

Welche Alternativen gibt es zur Cashback-Kreditkarte?

Der Einsatzzweck sowie das Nutzungsverhalten spielt bei der Kreditkarte eine entscheidende Rolle. Kreditkartenanbieter stellen unterschiedliche Arten von Cashback zur Verfügung. Eine Karte mit klassischem Cashback lohnt sich erst ab regelmäßigem Karteneinsatz. Zudem machen sich die Einsparungen bei den meisten Cashback-Programmen erst ab einem hohen Jahresumsatz signifikant bemerkbar. 

Kommt die Karte also nur gelegentlich zum Einsatz oder entspricht die Auswahl auf dem Markt nicht den persönlichen Vorstellungen, ist es sinnvoll, Alternativen mit einem günstigen Konditionsmodell ins Auge zu fassen. 

Da Verbraucher mit Kreditkarten ohne Cashback- oder Bonusprogramm kein Geld zurückbekommen, sollte der Fokus hierbei auf eine günstige Kostenstruktur ohne Jahresgebühr gelegt werden. Auf diese Weise gleicht sich das fehlende Cashback durch die wegfallende Grundgebühr aus. Die beste Alternative zu Cashback-Kreditkarten sind kostenlose Kreditkarten ohne Zusatzgebühren. Diese sind vorwiegend dann vorteilhaft, wenn die Karte nur sporadisch für Transaktionen zum Einsatz kommt. Eine beliebte und kostengünstige Alternative ist die Visa Card von Barclays und der DKB Bank. 

Diese Kreditkarten sind im Alltag und auf Reisen ein praktisches Zahlungsmittel und sind nicht an Abhebe- oder Transaktionsgebühren gebunden. Die meisten Kreditkarten mit Rückvergütung sind an ein Girokonto der kartenausgebenden Bank gebunden.

Die Barclays Visa Card ist eine ideale Alternative für Nutzer, die kein zweites Konto eröffnen möchten. Die Abrechnung erfolgt somit über ein bestehendes Girokonto. Im Urlaub oder auf Geschäftsreisen lassen sich mit den Karten im europäischen und internationalen Ausland gebührenfrei Zahlungen und Bargeldabhebungen durchführen.

Bei beiden Kreditkarten handelt es sich um Charge-Karten. Je nach Bedarf steht die Barclays Visa auch als Revolving-Kreditkarte zur Verfügung. Auf der anderen Seite sind keine Versicherungsleistungen in dem Leistungspaket inkludiert. Kreditkarten mit umfassenden Reiseversicherungen, wie es bei Silber, Gold oder Platin-Karten üblich ist, sind jedoch an unterschiedlich hohe Grundgebühren gebunden.

Die besten Cashback Kreditkartenanbieter im Vergleich

Mit Cashback-Kreditkarten können Verbraucher hohe Rückvergütungen auf Ihre Einkäufe erzielen. Hier stehen die besten Kreditkarten im Vergleich. Im Folgenden geben wir dir eine Übersicht der aktuell besten Anbieter von Cashback-Kreditkarten inklusive Konditionsübersicht sowie aller Vor- und Nachteile.

American Express

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American Express ist der drittgrößte Kreditkartenkonzern weltweit und steht in direkter Konkurrenz mit Visa und MasterCard. Der Anbieter ist bekannt für ein vielfältiges Kreditkartenportfolio, umfangreiche Versicherungsleistungen sowie exklusive Cashback- und Bonusprogramme. Der Zugang zu Amex Offers und dem Membership Rewards Programm prägen das Leistungspaket der angebotenen Karten.

Angefangen bei der American Express Green Card mit überschaubaren Jahresgebühren haben Kunden die Möglichkeit, mit jedem Euro Umsatz Punkte zu sammeln. Weiterhin stehen Payback-Karten mit einem Willkommensbonus von 1.000 Extra-Punkten zur Verfügung. 

Die gesammelten Punkte lassen sich in Meilen umwandeln und sind deshalb ideal für Vielflieger geeignet. Kreditkarten mit Tankrabatt von BMW, Sixt und Mini runden die Auswahl von American Express ab. Je nach Karte gelten die nachfolgend beschriebenen Konditionen.

Konditionen: Kein Guthabenzins, 8,56 % Sollzins (gilt nur bei der Blue Card), 4 % und mindestens 5 € bei Bargeldabhebungen

Gebühren: 0 € – 660 € Jahresgebühr, 2 % Fremdwährungsgebühr 

Vorteile:

  • Moderne Banking-App
  • Hohe weltweite Akzeptanz
  • Kein Kontowechsel erforderlich
  • Spezielle Karten mit Tankrabatt 
  • Umfangreiche Versicherungsleistungen 
  • Lukrative Cashback- und Bonusprogramme
  • Attraktives Vielfliegerprogramm zum Meilen sammeln  
  • Große Auswahl an günstigen Karten bis hin zu exklusiven Luxus-Varianten

Nachteile:

  • Hohe Jahresgebühren
  • 5 % Verzugszinsen bei verspäteter Zahlung
  • Hohe Abhebe- und Fremdwährungsgebühren

Besonderheiten: Attraktive Neukunden-Prämien, gebührenfreie Zusatzkarten, 30 – 58 Tage zinsfreies Zahlungsziel.

Santander

Santander

Bei der Santander Bank handelt es sich um eine deutsche Filialbank mit Sitz in Mönchengladbach. Das Kreditinstitut bietet fünf unterschiedliche Kreditkarten, dessen günstigstes Modell die gebührenfreie BestCard Basic ist. Alle Karten stehen nach Bedarf als Charge- oder Revolving-Kreditkarte zur Verfügung. Zudem sind die weltweit einsetzbaren Karten mit einem individuellen Verfügungsrahmen auf der Grundlage der persönlichen finanziellen Gegebenheiten ausgestattet.

Die Bank bietet dir ein lukratives Cashback-Programm mit 5 % – 7 % Rabatt bei Reisebuchungen. Karteninhaber, die viel mit dem Auto unterwegs sind, profitieren von einem Tankrabatt in Höhe von 1 %. Allerdings ist dieser auf einen monatlichen Tankstellenumsatz von 200 € limitiert. Des Weiteren hast du bei Bedarf Anspruch auf günstige Reiseversicherungen.

Konditionen: 0 % – 1,5 % Fremdwährungsgebühren, 13,98 % Effektivzins bei Teilzahlungen

Gebühren: 0 € – 99 Jahresgebühr je nach Kartenmodell, weltweit gebührenfreier Bargeldbezug

Vorteile:

  • Mit Tank- und Reiserabatt
  • Kein Kontowechsel erforderlich
  • Individueller Verfügungsrahmen
  • Umfangreiche Versicherungsleistungen 
  • Gebührenfreie Bargeldabhebungen weltweit
  • BestCard Basic dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Mobile Zahlungen mit Apple Pay und Google Pay möglich

Nachteile:

  • Begrenzter Tankrabatt
  • Hohe Teilzahlungszinsen
  • Fremdwährungsgebühren bei der BestCard Basic und der BestCard Smart

Besonderheiten: Weltweit kostenlose Bargeldabhebungen, vielseitiges Versicherungspaket zum Shoppen und Reisen 

Hanseatic Bank

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Wer eine Cashback-Kreditkarte ohne Grundgebühren und Zusatzkosten sucht, ist bei der Hanseatic Bank genau richtig. Diese deutsche Direktbank stellt ihren Kunden die dauerhaft gebührenfreie GenialCard zur Verfügung. Mit der Karte kannst du auf der ganzen Welt kostenlos Bargeld abheben und Transaktionen in fremden Währungen ohne Extrakosten durchführen. Für mehr Sicherheit bietet sich die Gold-Kreditkarte mit Versicherungsleistungen für Reisende inklusive Smartphone-Versicherung an.

In mehr als 300 Online-Shops bietet die Karte bis zu 15 % auf alle getätigten Einkäufe. Weiterhin können sich Reisende auf 5 % Cashback bei einer Buchung über Urlaubsplus freuen. Die Hanseatic Bank gewährt einen Verfügungsrahmen von mindestens 2.500 Euro, der bei entsprechender Bonität auf bis zu 10.000 € erweitert werden kann.

Konditionen: 13,60 % effektiver Jahreszins bei Teilzahlungen

Gebühren: Keine

Vorteile:

  • Ohne Kontobindung
  • Hoher Verfügungsrahmen
  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Vielseitiges Versicherungspaket
  • Zwei Kartenmodelle zur Auswahl
  • Weltweit kostenlose Zahlungen und gebührenfreier Bargeldbezug 

Nachteile: 

  • Hohe Sollzinsen bei Teilzahlungen 
  • Die Ratenzahlung ist standardmäßig aktiviert und muss bei gewünschter Einmalzahlung manuell deaktiviert werden

Besonderheiten: Hohe Rückvergütung beim Onlineshopping, 5 % Cashback bei Reisebuchungen

Targobank

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Die Targobank ist eine etablierte Filialbank, deren Portfolio sich aus drei Kreditkartenmodellen mit Cashback zusammensetzt. Die kostengünstige Variante ist die Online-Classic-Karte ohne Grundgebühr und mit 5 % Reisebonus. Weitere Vorteile ergeben sich bei der Gold- und Premium-Card. Hier erhältst du unabhängig von einem monatlichen Höchstbetrag 1 % Cashback auf alle generierten Kartenumsätze.

Besitzer der Premium-Card erhalten zusätzlich zwei Bonuspunkte auf alle Einkäufe sowie exklusive Rabatte bei HRS und Sixt. Der in Anspruch genommene Verfügungsrahmen lässt sich bei allen Karten wahlweise mit einem Betrag oder in Form einer Ratenzahlung begleichen. Des Weiteren überzeugt die Targobank mit einem umfangreichen Versicherungspaket, dessen Bestandteil eine Einkaufsschutzversicherung ist. Allerdings stehen die Versicherungen erst ab der Gold-Card zur Verfügung.

Konditionen: 13,42 % effektiver Jahreszins, 1,85 % Auslandseinsatzentgelt plus 2 % Umrechnungszuschlag

Gebühren: 0 € – 97 € Jahresgebühr je nach gewählter Karte, 3,5 % mind. 5,95 € Abhebegebühren im Ausland und bei fremden Banken (gilt nur bei der Classic-Visa)

Vorteile:

  • Ohne Kontobindung 
  • Attraktives Punktesystem
  • Auch für Studierende geeignet 
  • 5 % Cashback für Reisebuchungen
  • Gebührenfreies Bezahlen in der Eurozone
  • Benutzerfreundliche Banking-App für Android und iOS
  • Wahlweise als Charge- oder Revolving-Kreditkarte nutzbar

Nachteile:

  • Hohe Gebühren
  • Keine mobilen Zahlungen per Apple Pay oder Google Pay 
  • Maximal 4 kostenlose Bargeldabhebungen bei deutschen Fremdbanken pro Monat

Besonderheiten: Das Cashback gilt für den gesamten Kartenumsatz, kostenloser Bargeldbezug in über 300 Targobank-Filialen

Miles & More

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Miles & More ist ein Vielfliegerprogramm der Lufthansa, bei dem die Teilnehmer für private oder geschäftliche Reisen Meilen sammeln können. Hierfür steht die Miles & More Blue und die Miles & More Gold-Card zur Verfügung. Die mit dem Vielfliegerprogramm kooperierende Bank, welche die Kreditkarten herausgibt, ist die DKB. Pro 2 Euro Umsatz erhältst du eine Prämienmeile gutgeschrieben.

Diese kannst du anschließend gegen Flüge, Hotelbuchungen, Mietwagenbuchungen, Sachprämien oder gegen Upgrades in die Business oder First Class eintauschen. Das Unternehmen bietet ein breit gefächertes Netzwerk von 300 Partnern, bei denen die gesammelten Meilen eingelöst werden können. Unbegrenzte Meilengültigkeit und ein Willkommensbonus von 15.000 Prämienmeilen runden das Angebot von Miles & More ab.

Konditionen: 2 % Abhebegebühr mind. 5 €, 8,90 % Sollzinsen p.a.

Gebühren: 55 € – 110 € Jahresgebühren, 1,95 % Fremdwährungsgebühren

Vorteile:

  • 24/7 Kundenservice 
  • Moderne Banking-App
  • Lukratives Meilenprogramm
  • Unbegrenzte Meilengültigkeit 
  • Flexible Zahlungsmöglichkeiten
  • Mit Google Pay und Apple Pay kompatibel 
  • Zusätzliche Sicherheit durch Card Control
  • Reiseversicherungen und Mietwagenvollkaskoversicherung inkludiert

Nachteile:

  • Kostenpflichtige Partnerkarte
  • 500 € Tageslimit bei Bargeldabhebungen
  • Hohe Jahres- und Fremdwährungsgebühren

Besonderheiten: Willkommensbonus für Neukunden, 15 % Rabatt im Lufthansa WorldShop, bis zu 30 % Nachlass bei Avis

Amazon Visa Kreditkarte

Amazon Visa Kreditkarte

Der Onlineversandhändler Amazon.de bietet seinen Kunden in Kooperation mit der Landesbank Berlin eine Visa-Kreditkarte mit Cashback an. Die Amazon Visa-Kreditkarte steht in zwei Ausprägungen für Kunden mit und ohne Prime-Mitgliedschaft zur Verfügung. Zu Beginn beträgt der Verfügungsrahmen der Amazon Visa 210 €.

Nach erfolgreicher Identitäts- und Bonitätsprüfung erfolgt die Festlegung eines höheren Verfügungsrahmens, der auf deine individuelle finanzielle Situation angepasst ist. Insbesondere verfügt die Amazon-Kreditkarte über ein individuelles Punktesystem. Für deine Einkäufe auf Amazon erhältst du 2 % – 3 % Cashback auf jeden umgesetzten Euro. Außerhalb von Amazon bietet dir die Karte 0,5 % Cashback.

Konditionen: 14,98 % effektiver Jahreszins, 1,75 % Fremdwährungsgebühr weltweit

Gebühren: 19,90 € ab dem zweiten Nutzungsjahr (für Prime-Kunden komplett kostenlos), 3 % Abhebegebühren, mindestens 7,50 € im Inland und 5 € im Ausland pro Vorgang

Vorteile:

  • Nicht kontogebunden
  • Kontaktlose Zahlungen möglich
  • Im ersten Jahr ohne Grundgebühr
  • Vollzahlung und Teilzahlung möglich
  • Mit jedem Euro Umsatz Punkte sammeln
  • Hohe Cashback-Rate bei jedem Amazon-Kauf
  • Übersichtliche und benutzerfreundliche Banking-App

Nachteile:

  • Hohe Abhebegebühren
  • Nur mit Prime-Mitgliedschaft dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Teilzahlung ist voreingestellt und muss manuell deaktiviert werden 

Besonderheiten: 20 € Startgutschrift, bis zu 3 % Cashback, alle Cashback-Vorteile gelten auch für Inhaber der Partnerkarte

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Dieses deutsche Kreditinstitut mit Sitz in Bonn stellt eine dauerhaft beitragsfreie MasterCard zur Verfügung. Die Norisbank bietet im Gegensatz zu den anderen vorgestellten Anbietern kein Cashback im klassischen Sinne, überzeugt jedoch durch günstige Konditionen. Für die Nutzung der Kreditkarte ist die Eröffnung eines Girokontos bei der Norisbank erforderlich. Hierfür zahlt die Norisbank eine Wechselprämie in Höhe von 50 €.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Freunde oder Familienmitglieder zu werben, um satte Prämien bis zu 600 € pro Jahr zu erhalten. Bei der gebührenfreien MasterCard handelt es sich um eine Charge-Karte, womit im In- und Ausland kostenlos Transaktionen getätigt werden können. Zusätzlich erhebt die Bank für Bargeldabhebungen und Zahlungen in fremden Währungen, Fremdwährungen.

Konditionen: 10,85 % effektiver Jahreszins, 1,75 % Fremdwährungsgebühr

Gebühren: keine Jahresgebühr, 2,5 %, mind. 6 € für Bargeldabhebungen

Vorteile:

  • Modernes Online-Banking
  • Dauerhaft ohne Grundgebühr
  • Kontaktlose Zahlungen möglich
  • Kostenlose Bareinzahlungen an allen Bankterminals
  • Gebührenfreie Zahlungen im Inland und innerhalb der Eurozone

Nachteile: 

  • Keine Cashback-Vorteile
  • Keine gebührenfreien Bargeldabhebungen
  • Kreditkarte ist an das bankeigene Girokonto gebunden

Besonderheiten: 50 € Wechselprämie für Neukunden, bis zu 600 € Weiterempfehlungsprämien pro Jahr 

Häufig gestellte Fragen und Antworten über Kreditkarten mit Cashback

Um dir die Suche nach der passenden Kreditkarte zu erleichtern, beantworten wir in diesem Abschnitt die am häufigsten gestellten Fragen und fassen die wichtigsten Informationen zusammen.

  • Was ist eine Cashback Kreditkarte?
    Der Begriff Cashback bedeutet ins Deutsche übersetzt „Geld zurück“. Bei Cashback-Kreditkarten erhalten Verbraucher eine Rückvergütung für Einkäufe, die sie mit der Kreditkarte getätigt haben. Die Höhe dieser Rückvergütung hängt zum einen von dem Netto-Preis des gekauften Produktes und zum anderen von der Cashback-Rate des Kreditkarten-Anbieters ab. Dabei wird zwischen unterschiedlichen Arten von Cashback unterschieden. Das klassische Cashback bezieht sich auf den gesamten Kartenumsatz. Oftmals bezieht sich die Rückvergütung jedoch auf bestimmte Händler. Ebenso gibt es Karten, mit denen du Punkte beim Tanken oder Meilen für Reisevergütungen sammeln kannst. Die Bank erhält bei diesem System eine Provision und gibt einen Teil davon an den Kunden weiter.
  • Wie hoch ist der mögliche Cashback bei Kreditkarten?
    Genauso vielfältig wie das Angebot an Kreditkarten ist, unterscheiden sich auch die Cashback-Raten der einzelnen Anbieter. In den meisten Fällen bewegt sich das Cashback in einem Bereich von 0,1 % - 15 %. Teilweise sind je nach Anbieter höhere Cashback-Vorteile möglich, wie es bei der Visa-Kreditkarte von Vivid Money der Fall ist. Hier erhalten Kunden bis zu 25 % Cashback bei ausgewählten Händlern.
  • Welche ist die beste Cashback Kreditkarte?
    In Bezug auf die Cashback-Rate hat die Visa-Card von Vivid Money die Nase vorn, dicht gefolgt von der Hanseatic Bank GenialCard mit 15 % Cashback in rund 300 Online-Shops.  Ferner bieten die Kreditkarten von American Express attraktive Cashback-Vorteile.
  • Fazit

    Kreditkarten mit Cashback sind zweifelsfrei eine attraktive Möglichkeit, um im Alltag oder auf Reisen bares Geld zu sparen. Bei regelmäßiger Nutzung und hohen Kartenumsätzen kommen attraktive Cashback-Beträge in Form von monetären Rückvergütungen, Punkten oder Meilen zusammen. Preislich gibt es erhebliche Unterschiede, wodurch individuell geprüft werden muss, ob die Gebühren die Cashback-Rate und die damit verbundenen Einsparungen nicht übersteigen.

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