Geschäftskonto für Freiberufler und Selbstständige: Diese Banken kommen infrage [2021]

Geschäftskonten für Freiberufler und Selbstständige
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1 FYRST

FYRST

Das FYRST-Geschäftskonto bietet Bankleistungen für Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler und Gründer an. Du kannst dein Konto komplett digital über die App steuern oder aber über den Browser am PC. Das digitale Geschäftskonto bietet dir die Option, gegen Gebühren Bargeld an Automaten der CashGroup einzuzahlen oder abzuheben.
5.1
2 bunq

bunq

bunq schreibt nachhaltiges und ethisches Investieren und Handeln groß und bietet drei verschiedene Finanzprodukte für Geschäfts- und Privatkunden. Alle Konten kommen mit einer niederländischen IBAN. Das Modell Easy Travel eignet sich besonders für die Nutzung im Ausland. Easy Money und Easy Green haben vergleichbare Vorteile, der Hauptunterschied liegt im Fokus auf umweltfreundlichen Leistungen beim Easy Green Modell.
5.7
3 FINOM

FINOM

FINOM bietet für Solo-Selbständige ein kostenloses Online-Geschäftskonto und drei weitere Geschäftskonten für Unternehmen ab 14,99 Euro pro Monat (bei jährlicher Zahlweise). Alle Konten haben eine deutsche IBAN und lassen dich Wallets/Unterkonten erstellen. Auch eine physische Visa Card und unendlich viele virtuelle Karten sind je nach Kontomodell enthalten. Deine Bankgeschäfte führst du bequem per App auf deinem Smartphone aus. Der professionelle Rechnungsservice von FINOM kann auch ohne Konto gebucht werden.
6.0
4 PayCenter

PayCenter

Die PayCenter GmbH ist eine Direktbank, die ein Onlinekonto für private und gewerbliche Kunden bietet. Das Konto ist mit einer Prepaid-Mastercard ausgestattet und kann bis zu einem gewissen Betrag pfändungsfrei eingestellt werden. Monatlich fällt eine Kontoführungsgebühr von 5 Euro an.
5.6
5 Monese

Monese

Monese punktet durch eine unkomplizierte und einfache Kontoeröffnung per App ohne Schufa-Auskunft und Adressnachweis. Mit der dazugehörigen kostenlosen Debit-Mastercard kannst du weltweit kostenlos Bargeld bis zu 200 Euro abheben. Fremdwährungsgebühren fallen erst bei Ausgaben über 2.000 Euro an. Bereits in der kostenlosen Standardversion hast du Zugriff auf Finanztools, wie die anschauliche Visualisierung deiner Ausgaben.
6.2
6 Penta

Penta

Das digitale Penta Geschäftskonto ist eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Geschäftskonten. Die Kontoeröffnung kannst du unkompliziert und schnell von zu Hause aus durchführen (weltweit). Alle Konten sind mit einer umfangreichen Buchhaltungssoftware ausgestattet und in der Basisversion kostenlos.
6.5
7 Fidor Bank

Fidor Bank

Die Fidor-Bank ist eine Bank mit innovativen Technologien. Wer eine kombinierte Karte aus Maestro- und Mastercard nutzen möchte, ist mit der Fidor-Mastercard gut bedient. Allerdings muss man damit leben, dass Bargeld nur selten kostenfrei abgehoben werden kann. Auf Reisen eignet sich die Fidor-Kreditkarte eher nicht.
6.0
8 Qonto

Qonto

Qonto verwandelt dein Girokonto in ein digitales Businesskonto und bietet dir zahlreiche Finanztools für eine einfache digitale Unternehmensführung. Qonto ist eine französische B2B Neo-Bank, die als erste Bank ihrer Branche die offizielle Lizenz als Zahlungsinstitution erhalten hat.
7.5
9 Holvi

Holvi

Die beiden Geschäftskonten Holvi Lite und Holvi Pro verhelfen dir zu mehr Durchblick bei deinen geschäftlichen Finanzen. Unter anderem kannst du Belege speichern und deine Umsätze und Gewinne einsehen. Beide Konten kannst du kostenlos mit lexoffice nutzen. Für 3 Euro pro Monat und Karte kannst du eine zusätzliche Business Mastercard beantragen, die deine Ausgaben trackt. Zwischen den Preisplänen kannst du jederzeit wechseln. Holvi bietet außerdem viele buchbare Zusatzleistungen.
7.6
10 Revolut

Revolut

Revolut bietet dir eine Visa-Debitkarte, die auch als Giro- und Währungskonto fungiert. Du kannst weltweit bis zu 200 Euro monatlich, auf höchstens 5 Abhebungen beschränkt, abheben. Zahlungen in Fremdwährungen sind somit komplett gebührenfrei und du kannst mit deinen frei wählbaren Währungskonten jederzeit gebührenfrei Währungen tauschen.
7.6
11 N26

N26

N26 ist ein Online-Girokonto mit innovativen Features wie Moneybeam für modernes, digitales Banking. Besonders die zahlreichen Features und das unkomplizierte Mobile Banking machen das Konto so beliebt. Beachten musst du allerdings, dass die Maestro-Karte keine EC-Karte ersetzt. Das Abheben und Einzahlen von Bargeld ist in Einzelhandels-Filiale möglich. Für das Online-Banking gibt es mittlerweile auch ein Web-Interface.
7.9
12 DKB

DKB

Das DKB Cash ist das einzige komplett kostenlose Girokonto in Deutschland, das mit einer echten Kreditkarte mit einem Zahlungsziel von 30 Tagen ohne Fremdwährungsgebühr ausgestattet ist. Als Aktivkunde (Neukunde im 1. Jahr oder monatlicher Geldeingang von 700 Euro) fallen für die üblichen Bankgeschäfte tatsächlich keine Gebühren an. 
8.2

Benötige ich für als Freiberufler oder Selbstständiger zwingend ein Geschäftskonto?

Als Selbstständiger oder Freiberufler brauchst du nicht unbedingt ein Geschäftskonto. Dies gilt vor allem dann, wenn du Kleinunternehmer bist und keine Angestellten hast. Allerdings kann es sich für dich trotzdem lohnen, dir ein solches Konto zuzulegen, denn damit fällt es dir letzten Endes leichter, geschäftliche von privaten Ausgaben zu trennen. Das kann auch die Buchhaltung und Einkommenssteuererklärung positiv beeinflussen.

Außerdem sind mit der Eröffnung eines solchen Kontos viele Vorteile verbunden. So hast du einen leichteren Zugriff auf Unternehmenskredite oder du kannst von einer Kreditkarte Gebrauch machen.

Viele Banken stellen ein Geschäftskonto zudem lieber Freiberuflern als großen Betrieben zur Verfügung. Du hast in puncto Anbieter heute also die Qual der Wahl. Trotzdem solltest du dich nicht für die erstbeste Option entscheiden. Nimm getrost mehrere Institute unter die Lupe und vergleiche diese.

Worauf kommt es bei einem Geschäftskonto für Freiberufler und Selbstständige an?

Bevor du die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Geschäftskonto triffst, solltest du dieses hinsichtlich der folgenden Faktoren unter die Lupe nehmen. Je nachdem, auf welche Aspekte du Wert legst, haben die einzelnen Punkte für dich natürlich einen unterschiedlichen Stellenwert. Es ist daher wichtig, dass du weißt, was du dir von deinem Geschäftskonto erwartest. So findest du letzten Endes einen Anbieter, der zu dir passt.

Kosten

Bei den Kosten handelt es sich zweifelsohne um einen wichtigen Faktor. Fallen die Gebühren nämlich zu hoch aus, kann dies jährlich in erheblichen finanziellen Einbußen resultieren. In diesem Kontext solltest du im Hinterkopf behalten, dass du nicht nur für die Kontoführung in die Tasche greifen musst. Denn einige Banken verlangen auch für die Nutzung der Girocard oder für das Bargeldabheben Geld. Außerdem ziehen manche Anbieter für das Durchführen von Transaktionen Gebühren ein. Hinsichtlich der Kosten solltest du nichts dem Zufall überlassen.

Direktbank vs Filialbank

Auch dieser Aspekt ist von Bedeutung. Überlege dir, ob du bei deiner Bank die Möglichkeit einer persönlichen Beratung in Anspruch nehmen willst. Ist das der Fall, solltest du dich für eine Filialbank entscheiden. Denn hierbei hast du immer die Möglichkeit, dich an eine Filiale zu wenden. Auch das Geldabheben oder das Tätigen von Überweisungen ist auf diese Weise möglich. Allerdings ist ein Geschäftskonto bei einer Filialbank für dich mit höheren Ausgaben verbunden.

Sind dir günstige Kosten wichtiger und nimmst du in erster Linie Online Banking in Anspruch, ist die Direktbank die richtige Wahl. Solche Anbieter stellen dir zwar keine Filialen zur Verfügung, allerdings zeichnen sie sich durch einen gut ausgebauten Online-Service aus. Außerdem kannst du dich über das Internet beraten lassen. Dafür stehen dir Video-Chat, ein Telefonservice und E-Mail  zur Auswahl. 

Für welche Bank du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen ab. Ein klares “Richtig” oder “Falsch” gibt es hier nicht.

Kredite und Darlehen

Falls du dazu imstande sein möchten, einen Kredit aufzunehmen oder ein Darlehen zu beantragen, solltest du dich bezüglich jener Möglichkeit mit der Bank absprechen. Behalte jedoch im Hinterkopf, dass jener Aspekt nicht nur vom Institut selbst, sondern auch von deiner Bonität abhängt.

Bargeld vs bargeldlos

Alle Banken geben dir heute die Möglichkeit, deine Bankgeschäfte bargeldlos zu erledigen. Du tätigst über dein Online.-Konto Überweisungen oder nimmst so Zahlungen entgegen. 

Mit einer Debitkarte kannst du an der Kasse Zahlungen tätigen, aber auch Geld abheben. Doch bedenke, dass an letztgenannte Funktion mitunter Gebühren geknüpft sind. Dies gilt vor allem dann, wenn du eine Bargeldabhebung im Ausland tätigst. Informiere dich im Voraus über die Kosten dafür, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Kundenservice

Bei Fragen solltest du die Möglichkeit haben, dich mit einem Mitarbeiter des Instituts in Verbindung zu setzen. Du solltest die Fachkräfte auf mehrere Arten – also telefonisch, per E-Mail und Live Chat – kontaktieren können. Idealerweise melden sich diese umgehend bei dir.

Willst du dir einen ersten, unverbindlichen Eindruck von der Kundenbetreuung verschaffen, nimm noch vor dem Beantragen eines Geschäftskontos ein unverbindliches Beratungsgespräch in Anspruch. So siehst du, ob der Anbieter auf dich eingeht.

Apps und mobiles Bezahlen

Viele Banken stellen dir heute eine eigene App zur Verfügung. Über diese kannst du auf dein Konto zugreifen und Überweisungen tätigen. Auch ist es dir möglich, dein Bankkonto anzupassen.

Einige Anbieter erlauben es dir auch, Bezahlungen an der Kasse von Geschäften über dein Smartphone oder deine Smartwatch zu erledigen. Ist dir dieser Aspekt von Bedeutung, solltest du dich über deine Möglichkeiten diesbezüglich schlau machen.

Internationale Transaktionen

Einige Freiberufler und Selbstständige arbeiten auf internationaler Basis. Für sie ist es essenziell, dass sie Überweisungen ins Ausland ohne hohe Gebühren vornehmen können. Auch dafür stehen dir mittlerweile die passenden Geschäftskonten zur Verfügung.

Privatkonto vs Geschäftskonto: Das sind die Unterschiede für Freiberufler und Selbstständige

Ein Privatkonto dient – wie der Name bereits verrät – zum Überweisen und Empfangen aller Geldbeträge, die dein Privatleben betreffen. Jene Art von Girokonto steht dir zumeist zu geringen Kosten zur Verfügung. Dafür halten sich dessen Funktionen aber in Grenzen. Dies gilt vor allem dann, wenn es um die Beantragung von Dispo-Krediten geht.

Freiberufler und Selbstständige haben die Möglichkeit, ihre geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben über ein Privatkonto abzuwickeln. In diesem Fall ist darauf zu achten, dass sie nicht den Überblick verlieren.

Entscheidest du dich dafür, ein Geschäftskonto zu eröffnen, ist dieser Schritt für dich erst einmal mit zusätzlichen Ausgaben verbunden. Allerdings lohnt sich das Firmenkonto langfristig für dich. Du behältst damit die Übersicht über deine geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben, was dir die Buchhaltung erleichtert.

Außerdem steht dir das Firmenkonto heute als kostenloses Geschäftskonto zur Verfügung.

Welche Gebühren können bei einem Geschäftskonto für Freiberufler und Selbstständige anfallen?

Folgende Gebühren könnten bei der Führung eines Geschäftskontos für Freiberufler und Selbstständige entstehen. Nimm den Anbieter deiner Wahl in Bezug auf jene Bereiche unter die Lupe:

  • Gebühren für die Kontoführung: Beim monatlichen Grundpreis für ein Geschäftskonto ist mit Ausgaben zwischen 2 und 20 Euro zu rechnen. Die Höhe der Kosten hängt von der Bank ab. So stehen dir vereinzelt kostenlose Geschäftskonten zur Verfügung.

  • Ausgaben für Girokarte und Kreditkarte: Auch für die EC-Karten werden Gebühren verrechnet. Diese bewegen sich in der Regel zwischen 5 und 20 Euro je Karte.

  • Beleghafte und beleglose Buchungen: Online-Buchungen können oftmals günstiger als beleghafte Buchungen vorgenommen werden. Informiere dich diesbezüglich aber am besten bei deiner Bank.

  • Buchungskosten: In vielen Fällen ist jede Buchung für dich mit zusätzlichen Ausgaben verbunden. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um eine Ein- oder Auszahlung oder eine Überweisung handelt.

Geschäftskonto für Freiberufler und Selbstständige eröffnen: So gelingt’s

Willst du ein Geschäftskonto als Freiberufler eröffnen, solltest du diese Schritte durchführen:

  1. Begebe dich zur Bank deiner Wahl: Finde einen Anbieter, der zu dir passt und begebe dich auf seine Webseite oder setze dich mit ihm in Verbindung, um die Kontoeröffnung einzuleiten.

  1. Fülle den Antrag aus: Danach wird der Antrag zur Kontoeröffnung ausgefüllt. Hier musst du deine persönlichen Daten sowie etwaige Einkünfte bekannt geben.

  1. Bestätige deine Identität: Im nächsten Schritt ist die Identität zu bestätigen. Dies bewerkstelligst du in einer Filiale, bei der Post oder über das Videoident-Verfahren. Letztgenannte Variante erweist sich als besonders komfortabel und wird von vielen modernen Banken angeboten. Deine Identität bestätigst du in diesem Fall per Video-Chat mit einem Mitarbeiter des Instituts.

  1. Warte auf den erhalt der Dokumente: Nun übermittelt dir die Bank alle Dokumente, wie EC-Karte und den Zugangscode zum Konto, in separaten Postsendungen. Dieser Prozess kann einige Wochen dauern.

Wichtige Fragen und Antworten rund um Geschäftskonten für Freiberufler und Selbständige

Willst du ein Geschäftskonto als Freiberufler eröffnen, sind damit einige Fragen verbunden. Häufige Fragestellungen werden in diesem Kapitel abgehandelt.

  • Gibt es ein kostenloses Girokonto für Freiberufler und Selbstständige?

    Ein kostenloses Geschäftskonto gibt es auch für Selbstständige. Doch sei dir dessen bewusst, dass sich jener Faktor nur auf die Kontoführung bezieht. Für Buchungen fallen nach wie vor Gebühren an.

  • Was ist der Unterschied zwischen einem Girokonto und einem Geschäftskonto?

    Ein Girokonto richtet sich an Privatpersonen als Nutzer, während ein Geschäftskonto auf Unternehmer zugeschnitten ist. Bei letztgenannter Kontoform ist es beispielsweise leichter, einen Kredit zu erhalten. Auch erleichtert dir dieses die Buchhaltung.

  • Welches Konto für Freiberufler?

    Freiberufler können bei den meisten Banken ein Privatkonto für geschäftliche Buchungen verwenden. Es empfiehlt sich trotzdem die Nutzung eines Geschäftskontos, denn damit fällt es leichter, private von geschäftlichen Ausgaben zu trennen.

  • Welche Bank ist gut für Selbstständige?

    Folgende Banken erweisen sich für Selbstständige als gute Wahl:

    • Kontist
    • N26
    • Fyrst
    • Finom
    • Qonto
    • Commerzbank
  • Ist ein Geschäftskonto für Freiberufler und Selbständige Pflicht?

    Pflicht ist ein Geschäftskonto nur dann, wenn du eine UG oder GmbH gründest. In diesem Fall ist ein Firmenkonto gesetzlich vorgeschrieben.

  • Welche Leistungen sind bei einem Konto für Freiberufler wichtig?

    Einige Geschäftskonten lassen sich mit einem Buchhaltungssystem verknüpfen. Dies erleichtert die Arbeit für dich erheblich. Außerdem erhältst du bei einigen Anbietern leicht einen Dispo-Kredit. Dadurch bleibst du bei der Unternehmensführung flexibel und kannst größere Anschaffungen jederzeit tätigen.

    Zu guter Letzt ist es dir möglich, ein Konto samt EC-Karte zu erhalten. Damit kannst du auch von deinem Geschäftskonto aus, Geld am Automaten abheben.

  • Erhalte ich ein Konto für Freiberufler auch ohne SCHUFA?

    Du kannst auch ohne SCHUFA ein Konto für Freiberufler beantragen. Doch bedenke, dass du dann keinen Kredit erhältst. Mit der zuverlässigen Nutzung des Geschäftskontos ist es dir aber möglich, deine Kreditwürdigkeit zu verbessern.

  • Fazit

    Vor der Eröffnung eines Geschäftskontos solltest du mehrere Anbieter in Augenschein nehmen. Tätige einen Vergleich und sieh dir deren Leistungen genau an. Nur so stellst du fest, welche Bank die richtige Wahl für dich ist.

    BankingGeek
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