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comdirect ist aktuell die stärkste ING-Alternative. Punkt. Für ein Konto ohne jede Bedingung ist C24 Smart besser. Wer viel reist und regelmäßig Geld in Fremdwährung abhebt, fährt mit DKB günstiger, sobald der DKB-Aktivstatus greift.
Neun Millionen Kunden nutzen das ING Girokonto. Bekannt, günstig und meistens problemlos. Trotzdem gibt es Situationen, in denen ein anderes Konto klarer passt: wenn der Geldeingang schwankt, wenn die girocard kostenlos sein soll oder wenn Auslandsreisen keine Ausnahme sind, sondern Alltag.
Für diesen Vergleich haben wir 7 Alternativen anhand unserer BankingGeek-Methodik bewertet, mit echten Konditionen aus unserem Produktdatensatz abgeglichen und dabei keine Provisionsrangfolge verwendet.
ING im Kurzprofil: Warum suchen Nutzer nach Alternativen?
Kostenlos ist das ING Girokonto, wenn monatlich mindestens 1.000 Euro eingehen oder der Kontoinhaber unter 28 Jahre alt ist. Fehlt dieser Geldeingang, fallen ab dem dritten Monat nach Kontoeröffnung 4,90 Euro pro Monat an.
Genau das ist der häufigste Wechselgrund. Freelancer, Selbstständige und Teilzeitbeschäftigte, deren Geldeingang unter der 1.000-Euro-Marke liegt, zahlen bei ING dauerhaft. Hinzu kommen drei weitere Punkte:
- girocard kostet extra: ING verlangt 1,49 Euro pro Monat für die girocard. Wer an Geldautomaten in Deutschland abheben will, ohne Karte zu wechseln, zahlt dauerhaft drauf.
- Keine Kreditkarte im Angebot: Ein klassisches Kreditkartenprodukt bietet ING nicht. Die Visa-Debitkarte ist funktional nützlich, ersetzt aber keine echte Kreditkarte für Buchungen mit Garantiereservierung.
- Fremdwährungsgebühr außerhalb des Euroraums: 2,20 Prozent Aufschlag auf jeden Umsatz außerhalb des Euroraums. Bei häufigen Reisen nach Großbritannien, in die USA oder nach Asien summiert sich das schnell.
- Tagesgeldbonuszins läuft ab: Das Extra-Konto bei ING bietet 3,00 Prozent Zinsen, aber nur für vier Monate. Danach sinkt der Satz auf 0,75 Prozent variabel.
Filialen gibt es bei ING nicht. Für die meisten kein Problem. Wer aber gelegentlich in eine Filiale gehen muss, braucht von Anfang an eine andere Bank.
7 ING-Alternativen auf einen Blick
Alle 7 Alternativen auf einen Blick, mit ING als Referenzzeile. Die BankingGeek-Note (maximal 5 Sterne) ergibt sich aus 45 gewichteten Einzelkriterien, von Kontogebühren über Bargeldverfügbarkeit bis zu Zinsen und Dispokondition.
| Anbieter | Kontoführung | girocard | FX-Gebühr | Abhebungen kostenlos | Tagesgeld | Dispo | BankingGeek |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ING Girokonto | 0 € (ab 1.000 € GE oder <28 J.) | 1,49 €/Mo. | 2,20 % | alle ING-Automaten | 3 % (4 Mo.) | 9,14 % | 4,1 ⭐ |
| comdirect | 0 € (Konditionen) | 1 €/Mo. | 1,75 % | 3x/Mo. weltweit | 3 % (6 Mo.) | 8,65 % | 4,6 ⭐ |
| Consorsbank | 0 € (ab 700 € GE oder <31 J.) | 0 €/Mo. | 2,10 % | EWR ab 50 € | 3,75 % | 9,40 % | 4,5 ⭐ |
| C24 Smart | 0 € (bedingungslos) | 0 €/Mo. | 0 % | 4x/Mo. weltweit | 0,5 % | 7,49–11,49 % | 4,3 ⭐ |
| DKB Girokonto | 0 € (ab 700 € GE oder <28 J.) | 0,99 €/Mo. | 0 % (Aktivst.) | überall in DE | 1,0 % | 9,28 % | 4,1 ⭐ |
| Revolut Standard | 0 € (bedingungslos) | – | 0 % (Mo–Fr) | 5x/Mo. bis 200 € | – | – | 3,8 ⭐ |
| N26 Standard | 0 € (bedingungslos) | – | 0 % | 2x/Mo. in € | 0,25 % | 8,90 % | 3,5 ⭐ |
| Tomorrow Now | 0 € (ab 500 € GE oder <21 J.) | – | 2,00 % | 1x/Mo. | 2,5 % | 9,75 % | 2,7 ⭐ |
comdirect: Stärkste Gesamtalternative mit 100 Euro Bonus

4,6 von 5 Sternen in unserem BankingGeek-Vergleich, 100 Euro Willkommensbonus, niedrigerer Dispozins als ING: comdirect ist die stärkste Gesamtalternative auf dieser Liste.
Beim Girokonto Aktiv greifen die Kostenloskonditionen breiter als bei ING. Die ersten sechs Monate kostet das Konto nichts, für jeden ohne Ausnahme. Danach reicht es, wenn man drei Zahlungen pro Monat über Apple Pay oder Google Pay tätigt, mindestens einen Trade im comdirect-Depot ausführt, oder als Student, Auszubildender, Schüler oder Praktikant eingestuft ist. Wer unter 28 ist, zahlt dauerhaft nichts. Für alle anderen gilt: 4,90 Euro pro Monat, genau wie bei ING ohne Geldeingang.
Bei den Bargeldabhebungen liegt comdirect klar vorne. Die Visa-Debitkarte erlaubt dreimal pro Monat weltweit kostenlos abheben. Dazu kommt optional die girocard für 1 Euro monatlich, die an allen Cash-Group-Geldautomaten in Deutschland kostenlos funktioniert. Bei ING kostet die girocard 1,49 Euro und deckt ebenfalls nur inländische Automaten ab. 0,49 Euro Unterschied pro Monat, 5,88 Euro pro Jahr.
Beim Tagesgeld läuft der comdirect-Bonuszins sechs Monate: 3,00 Prozent auf bis zu 100.000 Euro. Danach 1,75 Prozent variabel. ING zahlt denselben Einstiegssatz, bricht aber nach vier Monaten auf 0,75 Prozent ein. Zwei Monate länger auf Bonusniveau, das ist der Unterschied.
8,65 Prozent Sollzins beim Dispo. Bei ING sind es 9,14 Prozent. Wer den Dispo gelegentlich nutzt, spart damit messbar.
- Vorteile: 4,6 Sterne Gesamtbewertung, 100 Euro Bonus, flexible Kostenloskonditionen, 3 Gratisabhebungen weltweit, niedrigerer Dispozins als ING, längerer Tagesgeldbonuszins
- Nachteile: 1,75 % Fremdwährungsgebühr außerhalb EWR, girocard kostet 1 Euro extra, nach 3 Abhebungen 4,90 Euro je weiterer Abhebung mit Visa Debit
Unseren ausführlichen Test lesen Sie im comdirect Girokonto Testbericht.
Consorsbank: Beste Alternative mit Filialnetz und starkem Tagesgeld

700 Euro Geldeingang reichen bei Consorsbank für ein kostenloses Konto. ING verlangt 1.000 Euro. Wer zwischen diesen beiden Werten liegt, zahlt bei ING jeden Monat, bei Consorsbank nicht.
4,5 Sterne in unserem Vergleich. Zwei Stärken stehen dahinter: das Filialnetz und der Tagesgeldzins. Consorsbank gehört zur BNP Paribas Gruppe und arbeitet mit über 1.000 Partnerfilialen in Deutschland zusammen, an denen man Einzahlungen und Auszahlungen vornehmen kann. ING hat keine einzige Filiale.
3,75 Prozent Tagesgeldzins. Das ist der höchste Wert auf dieser Liste und kein befristeter Aktionszins. Für eine Rücklage von 10.000 Euro macht das gegenüber ING (0,75 Prozent nach vier Monaten) einen Unterschied von rund 300 Euro pro Jahr.
Die girocard ist bei Consorsbank kostenlos zubuchbar, wenn die Konditionen erfüllt sind. Bei ING kostet sie 1,49 Euro im Monat. Die Visa-Debitkarte ist standardmäßig dabei, ohne Aufpreis.
Einschränkung: Das Fremdwährungsentgelt liegt bei 2,10 Prozent, knapp unter ING (2,20 Prozent), aber deutlich über den 0-Prozent-Angeboten von C24 oder DKB mit Aktivstatus. Auslandsreisen mit viel Fremdwährungsabhebung sind nicht das Stärkefeld von Consorsbank.
- Vorteile: 4,5 Sterne, Kostenlosgrenze bei 700 Euro (statt 1.000 Euro), girocard kostenlos, höchster Tagesgeldzins der Liste (3,75 %), über 1.000 Filialen
- Nachteile: 2,10 % Fremdwährungsgebühr, Kreditkarte nicht im Basispaket, Dispozins mit 9,40 % etwas über ING
Alle Konditionen im Detail finden Sie im Consorsbank Girokonto Testbericht.
C24 Smart: Bedingungslos kostenlos mit Cashback und Girocard

Kein Mindestgeldeingang. Kein Gehaltsnachweis. Keine Altersgrenze. C24 Smart ist das einzige Konto auf dieser Liste, das dauerhaft ohne jede Bedingung kostenlos ist.
Für Selbstständige und alle mit schwankendem Einkommen ist das der entscheidende Vorteil. Bei ING fallen 4,90 Euro pro Monat an, sobald der 1.000-Euro-Geldeingang unterschritten wird. Bei C24 passiert nichts, egal ob der Monat 200 oder 2.000 Euro bringt.
Im Vergleich zu anderen kostenlosen Anbietern hat C24 einen klaren Vorteil: Das Basispaket enthält sowohl eine Mastercard Debitkarte als auch eine girocard, beide kostenlos. N26 bietet keine girocard. ING verlangt 1,49 Euro pro Monat dafür. C24 verlangt nichts.
0 Prozent Fremdwährungsentgelt. Kartenzahlungen in Fremdwährung kosten nichts. Abhebungen in Fremdwährung sind bis zu viermal im Monat kostenlos, danach 2 Euro je Abhebung. ING berechnet 2,20 Prozent auf jeden Fremdwährungsumsatz. C24 schneidet hier deutlich besser ab.
Zinsen gibt es bei C24 direkt aufs Girokonto: 0,5 Prozent, ohne separates Tagesgeldkonto. Obendrauf kommt ein Cashback-System mit 0,05 Prozent Basiscashback auf alle Umsätze und bis zu 2,50 Prozent Aktions-Cashback bei Partnern. Beides bietet ING nicht.
- Vorteile: 4,3 Sterne, dauerhaft 0 € ohne jede Bedingung, girocard UND Mastercard kostenlos inklusive, 0 % Fremdwährungsgebühr, Cashback, Zinsen direkt aufs Girokonto, 4 Gratisabhebungen weltweit pro Monat
- Nachteile: Dispozins variabel (bis 11,49 %), nur 4 kostenlose Abhebungen pro Monat, Bargeldeinzahlung kostet 1,75 %, kein klassisches Tagesgeldkonto
Details zu allen C24-Kontomodellen finden Sie im C24 Girokonto Testbericht.
DKB: Beste Alternative für Vielreisende und Auslandsabhebungen

Mit DKB-Aktivstatus sind Bargeldabhebungen weltweit in jeder Währung kostenlos. Das ist der stärkste Reisevorteil auf dieser Liste, und er greift ab 700 Euro monatlichem Geldeingang.
300 Euro. So viel tiefer liegt die DKB-Kostenlosgrenze gegenüber ING. Wer zwischen 700 und 999 Euro monatlich verdient oder als Student regelmäßig 700 Euro einzahlt, bekommt bei DKB ein kostenloses Konto. Bei ING zahlt dieselbe Person 4,90 Euro pro Monat.
Mit Aktivstatus gilt 0 Prozent Fremdwährungsentgelt. Dollarkurs, Pfund, Yen: Abhebungen kosten nichts. Bei ING fallen 2,20 Prozent auf jeden Fremdwährungsbetrag an. Zwei Urlaubsreisen pro Jahr mit je 500 Euro Abhebungen kosten bei ING rund 22 Euro. Bei DKB mit Aktivstatus: null.
Ohne Aktivstatus gelten reguläre Fremdwährungsgebühren. Das ist ein wichtiger Vorbehalt: Wer den 700-Euro-Geldeingang nicht dauerhaft schafft, verliert den Kernvorteil der DKB.
Dispozins mit Aktivstatus: 8,68 Prozent, ohne: 9,28 Prozent. ING liegt bei 9,14 Prozent. Die girocard kostet 0,99 Euro pro Monat, bei ING 1,49 Euro. Beides zusammen macht DKB im Paket günstiger, wenn der Aktivstatus gehalten wird.
- Vorteile: 4,1 Sterne, Kostenlosgrenze bei 700 Euro (300 Euro unter ING), 0 % Fremdwährungsgebühr mit Aktivstatus, girocard 0,50 Euro günstiger als ING, niedrigerer Dispozins mit Aktivstatus
- Nachteile: girocard nicht kostenlos (0,99 €/Mo.), Kreditkarte kostet 2,49 €/Mo., Tagesgeld mit 1,0 % schwach, Aktivstatus nötig für alle wesentlichen Vorteile
Unseren vollständigen Test lesen Sie im DKB Girokonto Testbericht.
Revolut: Beste Alternative für Währungsumtausch und internationale Zahlungen

0 Prozent Fremdwährungsgebühr, bedingungslos kostenloses Konto, kein Mindestgeldeingang: Revolut Standard ist die günstigste Option für alle, die viel in Fremdwährung zahlen oder Geld umtauschen.
Konkret: 500 Euro monatlich in Fremdwährung kosten bei ING rund 11 Euro Aufschlag. Bei Revolut Standard kostet dieselbe Transaktion an einem Wochentag nichts. Bis 1.000 Euro monatliches Wechselvolumen ist der Mittelkurs garantiert. Am Wochenende gilt 1 Prozent Aufschlag, darüber 0,5 Prozent. Wer seine Ausgaben wochentags plant, zahlt in der Praxis fast nichts.
Keine girocard bei Revolut. Alles läuft über die Mastercard Debitkarte. Fünf kostenlose Abhebungen pro Monat bis 200 Euro sind enthalten, danach 2 Prozent je Abhebung (mindestens 1 Euro). Für normalen Inlandsalltag reicht das.
Einmalig 7,99 Euro kostet der Kartenversand. Neue Kunden erhalten direkt eine deutsche IBAN. Bestandskunden warten noch auf die DE-IBAN-Migration, die Revolut schrittweise durchführt.
Kein Dispo bei Revolut Standard. Wer einen Überziehungsrahmen braucht, ist bei comdirect, Consorsbank oder ING besser aufgehoben.
- Vorteile: 3,8 Sterne, 0 € ohne Bedingungen, 0 % FX an Wochentagen bis 1.000 €/Mo., 5 Gratisabhebungen pro Monat bis 200 €, Gemeinschaftskonto verfügbar, Apple Pay und Google Pay
- Nachteile: Keine girocard, 7,99 € Kartenversand, Wochenend-Aufschlag 1 %, kein Dispo, über 1.000 € FX-Tausch 0,5 % Gebühr
Details zum Revolut Standard-Konto finden Sie im Revolut Girokonto Testbericht.
N26: Beste Alternative für komplett digitales Banking

0 Euro pro Monat, ohne jede Bedingung. N26 Standard ist das schlankste Konto auf dieser Liste: kein Geldeingang erforderlich, keine girocard, keine Filialen, aber eine europäische Banklizenz und eine stabile App.
Im Vergleich zu ING ist der Hauptvorteil einfach: N26 erhebt keine Kontoführungsgebühr, egal was reinkommt. Kein Geldeingang im Monat? Trotzdem kostenlos. Bei ING fallen 4,90 Euro an.
Keine girocard. Alles läuft über die Mastercard Debitkarte. Die virtuelle Version ist gratis, die physische kostet einmalig 10 Euro. An Automaten ohne Mastercard-Akzeptanz funktioniert N26 nicht. Das ist in Deutschland selten ein Problem, aber es kommt vor.
Zwei kostenlose Abhebungen in Euro pro Monat, dann 2 Euro je Abhebung. Außerhalb der Eurozone kostet das Abheben 1,70 Prozent. Kartenzahlungen in Fremdwährung sind kostenlos, ohne Aufschlag. Solange man nicht zu oft am Automaten ist, funktioniert N26 für Reisen.
Dispozins: 8,90 Prozent, unter dem ING-Satz. Tagesgeld: 0,25 Prozent für Bestandskunden. Kein Argument für N26 aus Renditesicht, aber kein Nachteil gegenüber ING beim Dispo.
- Vorteile: 3,5 Sterne, 0 € bedingungslos, 0 % Fremdwährungsgebühr bei Kartenzahlung, niedrigerer Dispozins als ING, modernes App-Design, europäische Banklizenz
- Nachteile: Keine girocard, physische Karte kostet 10 €, nur 2 Gratisabhebungen in Euro pro Monat, 1,70 % Abhebungsgebühr im Nicht-Euro-Ausland, kein attraktives Tagesgeld
Den vollständigen N26-Test finden Sie im N26 Girokonto Testbericht.
Tomorrow: Beste nachhaltige Alternative zur ING

Tomorrow Now ist die einzige Bank auf dieser Liste, die ausschließlich nachhaltige Projekte finanziert. Die Hamburger Neobank verwendet Einlagen nicht für Öl, Kohle oder Rüstung, sondern für soziale und ökologische Vorhaben, mit Dokumentation für Kunden.
Kostenlos ist das Konto ab 500 Euro monatlichem Geldeingang oder unter 21 Jahren. 500 Euro, nicht 1.000 Euro wie bei ING und nicht 700 Euro wie bei DKB. Für jemanden, der zwischen 500 und 999 Euro monatlich einzahlt, ist Tomorrow das günstigere Konto.
Tagesgeld bis zu 2,5 Prozent, zweithöchster Satz auf dieser Liste. Consorsbank bietet 3,75 Prozent, aber ohne Nachhaltigkeitsfokus. Wer beides kombinieren möchte, findet bei Tomorrow eine passable Lösung.
2,7 von 5 Sternen. Die niedrigste BankingGeek-Bewertung auf dieser Liste. Keine girocard, nur eine kostenlose Abhebung pro Monat, 3 Euro für jede weitere, 2 Prozent Fremdwährungsgebühr. Tomorrow ist nicht das stärkste Alltagskonto. Aber wenn Nachhaltigkeit zählt, gibt es auf dieser Liste keine Alternative dazu.
- Vorteile: Nachhaltige Einlagenverwendung, Kostenlosgrenze bei 500 Euro (unterhalb ING), Tagesgeld bis 2,5 %, Unterkonten verfügbar, Apple Pay und Google Pay
- Nachteile: 2,7 Sterne Gesamtbewertung, keine girocard, nur 1 kostenlose Abhebung pro Monat, 2 % Fremdwährungsgebühr, 9,75 % Dispozins
Unseren ausführlichen Test finden Sie im Tomorrow Girokonto Testbericht.
Für wen lohnt sich ein Wechsel von ING?
Ein Wechsel lohnt sich, wenn der monatliche Geldeingang unter 1.000 Euro liegt oder schwankt. Dann zahlt man bei ING dauerhaft 4,90 Euro im Monat. Bei C24 Smart oder Revolut Standard zahlt man nichts.
ING ist eine gute Wahl, wenn der Geldeingang zuverlässig über 1.000 Euro liegt, kein Bedarf an kostenloser girocard besteht und der Tagesgeldbonuszins für die ersten vier Monate aktiv genutzt wird. Für dieses Profil ist ING konkurrenzfähig.
- Schwankender oder niedriger Geldeingang: C24 Smart oder Revolut Standard kosten 0 Euro ohne jede Bedingung. ING kostet 4,90 Euro, sobald die Schwelle unterschritten wird.
- Girocard muss kostenlos sein: C24 und Consorsbank bieten die girocard kostenlos. Bei ING kostet sie 1,49 Euro pro Monat, über ein Jahr 17,88 Euro.
- Häufige Auslandsabhebungen: DKB oder Revolut sind deutlich günstiger außerhalb des Euroraums. ING erhebt 2,20 Prozent auf jeden Fremdwährungsumsatz.
- Geldeingang zwischen 700 und 999 Euro: DKB und Consorsbank setzen die Kostenlosgrenze 300 Euro tiefer als ING.
- Nachhaltigkeit als Kriterium: Tomorrow ist die einzige Bank auf dieser Liste mit einem dokumentierten Nachhaltigkeitsfokus für Einlagen.
Mehrere Konten gleichzeitig zu eröffnen ist selten sinnvoll. Jede neue Kontoanfrage hinterlässt eine SCHUFA-Anfrage. Ein oder zwei neue Konten in kurzer Zeit sind in der Regel unproblematisch. Mehr als das kann den Score kurzfristig belasten.
Wer einen umfassenden Girokonto-Vergleich über alle Anbieter hinweg sucht, findet dort die vollständige Datenbasis.
Häufige Fragen zur ING-Alternative
Was ist die beste kostenlose Alternative zur ING ohne Mindestgeldeingang?
C24 Smart ist die beste bedingungslos kostenlose ING-Alternative. Das Konto kostet dauerhaft 0 Euro, ohne Mindestgeldeingang, ohne Altersbeschränkung. Es enthält außerdem eine girocard und eine Mastercard Debitkarte, beide kostenlos, was es zur funktional vollständigsten kostenlosen Option auf dieser Liste macht.
Hat die ING eine girocard und was kostet sie?
Ja, ING bietet eine girocard an, aber sie ist nicht im Konto enthalten. Die girocard kostet bei ING 1,49 Euro pro Monat, also 17,88 Euro im Jahr. Bei C24 Smart und Consorsbank ist die girocard kostenlos im Paket enthalten.
Welche ING-Alternative hat den niedrigsten Dispozins?
C24 Smart bietet ab 7,49 Prozent den günstigsten Einstiegsdispozins auf dieser Liste, gefolgt von comdirect mit 8,65 Prozent, DKB mit 8,68 Prozent (mit Aktivstatus) und N26 mit 8,90 Prozent. ING berechnet 9,14 Prozent. Wer den Dispo regelmäßig nutzt, spart bei comdirect oder C24 mehr als bei ING.
Kann ich mein ING Konto einfach zu comdirect oder DKB wechseln?
Ja, comdirect und DKB bieten beide einen Kontowechselservice an, der Daueraufträge und Lastschriften auf das neue Konto überträgt. Der Wechsel dauert in der Regel zwei bis vier Wochen. Das ING Konto sollte erst dann gekündigt werden, wenn alle Zahlungspartner auf das neue Konto umgestellt sind und mindestens ein vollständiger Abrechnungsmonat gelaufen ist.
Welche ING-Alternative ist am besten für Reisen außerhalb des Euroraums?
DKB mit Aktivstatus ist die beste Wahl für Reisen außerhalb des Euroraums, denn Abhebungen und Kartenzahlungen sind dann weltweit kostenlos. Revolut Standard ist die Alternative, wenn kein fester Geldeingang vorhanden ist, denn dort fallen an Wochentagen bis 1.000 Euro Wechselvolumen keine Währungsgebühren an. ING berechnet 2,20 Prozent auf jeden Fremdwährungsumsatz außerhalb des Euroraums.




