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Die Postbank bietet seit Februar 2025 sogenannte Pockets an: Unterkonten mit eigener IBAN, die du direkt in der App oder im Online-Banking einrichten kannst. Drei davon sind in jedem Standard-Girokonto kostenlos enthalten.
In diesem Artikel erfährst du, welche Kontomodelle Pockets unterstützen, was Pockets genau leisten und wo ihre Grenzen liegen.
Inhalt
Postbank Unterkonten: Alle Kontomodelle im Überblick
Alle Standard-Girokonten der Postbank enthalten drei kostenlose Pockets. Welches Konto du wählst, hängt in erster Linie von deinem monatlichen Geldeingang und den gewünschten Leistungen ab.
| Kontomodell | Monatliche Gebühr | Mindest-Geldeingang | Pockets |
|---|---|---|---|
| Giro pur | 0 € / 5,90 € | ab 900 € | 3 |
| Giro plus | 5,90 € / 6,90 € | ab 1.000 € | 3 |
| Giro extra plus | 0 € / 11,90 € | ab 3.000 € | 3 |
| Giro start direkt | 0 € | kein Minimum | – |
| Giro Basis | 4,90 € | kein Minimum | – |
Die Gebühren zeigen jeweils den Preis mit Mindest-Geldeingang und den Preis ohne. Giro start direkt ist ausschließlich für Kunden bis 22 Jahre und dauerhaft kostenlos. Beim Giro Basis fehlen die Pockets, da es sich an Personen ohne regelmäßiges Gehalt richtet.
Das frühere Giro direkt (1,90 €/Monat) ist seit Februar 2025 für Neukunden nicht mehr erhältlich.

- Kostenlos ab 3.000 € mtl. Geldeingang
- Umfangreiches Filialnetz
- Kostenlose Visa Card
Was sind Postbank Pockets?
Ein Pocket ist ein Unterkonto mit eigener IBAN, das direkt mit deinem Girokonto verknüpft ist. Du kannst Pockets für verschiedene Zwecke anlegen, zum Beispiel für Mietzahlungen, Fixkosten oder eine Sparrücklage.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
- Bis zu 3 Pockets pro Girokonto kostenlos
- Jedes Pocket hat eine eigene IBAN, sodass du Zahlungen direkt auf ein bestimmtes Pocket anweisen kannst
- Pockets werden auf Guthabenbasis geführt, kein Dispokredit möglich
- Keine eigene Debitkarte für Pockets
- Anlegen über die Postbank App oder das Online-Banking
- Verfügbar seit Februar 2025
Der klare Unterschied zu Budget-Pockets anderer Banken: Postbank Pockets haben eine eigene IBAN. Du kannst echte Überweisungen direkt an ein bestimmtes Pocket senden, etwa die monatliche Miete auf dein Miet-Pocket buchen. Bei Tomorrow funktioniert das jedoch nicht, weil virtuelle Pockets dort keine eigene IBAN haben.
So richtest du ein Pocket bei der Postbank ein
Pockets lassen sich direkt in der Postbank App oder im Online-Banking anlegen, ohne Filialbesuch.
Einrichtung in der Postbank App:
- Öffne die Postbank App und melde dich an.
- Tippe auf dein Girokonto in der Kontenübersicht.
- Wähle den Bereich Pockets.
- Tippe auf Neues Pocket anlegen.
- Vergib einen Namen für dein Pocket (z.B. “Miete” oder “Notfallrücklage”).
- Bestätige die Einrichtung.
Im Online-Banking läuft der Prozess ähnlich ab: Melde dich an, rufe dein Girokonto auf und suche den Pockets-Bereich. Neue Pockets richtest du dort mit wenigen Klicks ein. Jedes neue Pocket erhält automatisch eine eigene IBAN, die du direkt in der App oder im Online-Banking siehst.

- Kostenlos ab 3.000 € mtl. Geldeingang
- Umfangreiches Filialnetz
- Kostenlose Visa Card
Alternative Girokonten mit Unterkonten
Drei Pockets reichen für die meisten Nutzer. Wer mehr braucht oder andere Features sucht, hat gute Alternativen.
bunq ist die flexibelste Wahl für viele Unterkonten: Bis zu 25 Unterkonten sind möglich, die Einrichtung läuft komplett per App.
N26 bietet mit den Spaces eine ähnliche Funktion wie Postbank Pockets, auf Wunsch mit eigener IBAN. N26 ist damit eine direkte Alternative, wenn du die Einkommensvoraussetzungen der Postbank nicht erfüllst oder schlicht mehr als drei Unterkonten brauchst.
Tomorrow ermöglicht je nach Kontomodell zwischen zwei und beliebig vielen virtuellen Pockets. Wichtig: Tomorrow-Pockets haben keine eigene IBAN. Überweisungen direkt auf ein Pocket sind damit nicht möglich, die Funktion dient nur der internen Budgetplanung.
comdirect bietet kein klassisches Unterkonto-System, aber ein kostenloses Tagesgeld PLUS-Konto zum Girokonto mit attraktiven Zinsen. Wer ein zweites Konto hauptsächlich zum Sparen nutzen möchte, findet hier eine einfache Option.

- Kostenlos ab 3.000 Euro Mindesteingang
- Großes Filialnetz
- Kostenlose Debitkarte
FAQ: Postbank-Unterkonto
Die wichtigsten Fragen zu Postbank Pockets und Unterkonten findest du hier.
- Bietet die Postbank Unterkonten an?
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Das Angebot an Unterkonten ist bei der Postbank auf ein Tagesgeldkonto und ein zweites Girokonto begrenzt. Für das Girokonto stehen vier Varianten mit unterschiedlichen Preisgestaltungen zur Auswahl.
- Besitzen Unterkonten bei der Postbank eine eigene IBAN?
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Da es sich bei dem Zweitkonto um ein Girokonto handelt, verfügt dieses über eine eigene IBAN und ist in gleichem Maße wie das Hauptkonto einsetzbar.
Allerdings gibt es bei dem Tagesgeldkonto keine IBAN, wodurch es sich nicht für den Zahlungsverkehr eignet.
Fazit
Mit den Pockets hat die Postbank ihr Unterkonto-Angebot seit Februar 2025 deutlich ausgebaut. Drei kostenlose Unterkonten mit eigener IBAN sind in jedem Standard-Girokonto enthalten. Das reicht für die meisten Nutzer.
Wer mehr als drei Unterkonten braucht, ist mit bunq (bis zu 25) oder N26 Spaces besser aufgestellt. Für alle, die nur ein kostenloses Sparkonto als Ergänzung suchen, ist das Tagesgeld PLUS der comdirect eine einfache Option.
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