Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre an der TU Dresden absolviert und ist Geschäftsführer von BankingGeek, einer Marke der LBC FInance UG. Er liebt es, die besten Finanzprodukte aller Art, wie Girokonten, Geschäftskonten, Kredite und Kreditkarten, zu finden.

Postbank Unterkonto eröffnen: So geht’s

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Max Benz

Gründer von BankingGeek

Zuletzt aktualisiert:

Du hast keinen klaren Überblick über deine Ein- und Ausgaben aufgrund eines schlechten Finanzmanagements? Ein Mehrkontenmodell bestehend aus Haupt- und Unterkonten ist die passende Lösung für dieses Szenario. 

Um dies zu realisieren, ist die Postbank ein empfehlenswertes Bankinstitut. Welche Leistungen dich dort erwarten und wie die Eröffnung eines Unterkontos funktioniert, zeigen wir dir in diesem Artikel.

Alle Fakten über Postbank-Unterkonten

Die Postbank ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Bank, welches die Vorteile von modernem Online-Banking mit einem großzügigen Filialnetz kombiniert. Wenn du bereits Kunde dieser Bank und Inhaber eines Girokontos bist, hast du zwei Möglichkeiten, ein Unterkonto zu eröffnen. 

Zunächst bietet die Postbank ein kostenloses Tagesgeldkonto, ohne versteckte Gebühren oder Zusatzkosten an.

Diese Form des Unterkontos ist ideal für Rücklagen geeignet. Somit ist im Fall von unvorhergesehenen Ausgaben schnelle Liquidität gewährleistet. Ferner kannst du zu deinem Girokonto ein Zweitkonto eröffnen und dieses als Unterkonto nutzen. 

Bei der Wahl des Zweitkontos besteht genau wie bei dem Hauptkonto die Wahl zwischen vier Kontomodellen.

Je nach Art des Kontos sowie der Höhe des monatlichen Geldeinganges ergibt sich eine Kontoführungsgebühr zwischen 0,00 € – 10,90 € pro Monat. 

Der Vorteil hierbei ist, dass es sich um ein vollwertiges Girokonto mit einer eigenen IBAN handelt und im Gegensatz zum Tagesgeldkonto für Überweisungen geeignet ist. Bislang ist die Eröffnung von zusätzlichen Unterkonten bei der Postbank noch nicht möglich.

Postbank
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  • Kostenlos ab 3.000 € mtl. Geldeingang
  • Umfangreiches Filialnetz
  • Kostenlose Visa Card

So kannst du ein Unterkonto bei der Postbank einrichten

Die Eröffnung eines Unterkontos ist bei der Postbank wahlweise vor Ort in einer Filiale oder über den Online-Banking-Zugang möglich. Um das Tagesgeldkonto zu eröffnen, musst du bereits ein Girokonto bei der Postbank haben. 

Wenn du dich auf der passenden Unterseite befindest, folgt ein Klick auf „Jetzt im Banking & Brokerage anmelden“.

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Anschließend musst du dich einloggen und in der Menüzeile unter „Extras“ auf „Konten“ klicken. Danach folgt ein Klick auf „Tagesgeldkonto“ und auf „Jetzt eröffnen“.

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Möchtest du ein zweites Girokonto als Unterkonto nutzen, ist hierfür ein Klick auf „Zu den Postbank-Girokonten“ auf der jeweiligen Unterseite erforderlich. 

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Nachfolgend hast du die Wahl zwischen vier unterschiedlichen Kontomodellen.

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Postbank
4,3
  • Kostenlos ab 3.000 € mtl. Geldeingang
  • Umfangreiches Filialnetz
  • Kostenlose Visa Card

Alternative Girokonten mit Unterkonto

Je nach Situation erfordert ein strukturiertes Finanzmanagement die Nutzung von mehr als ein oder zwei Unterkonten. An dieser Stelle kommen Anbieter wie die Tomorrow Bank ins Spiel. Die umweltfreundliche Fintech-Bank ermöglicht je nach Kontomodell, 1 – 5 oder beliebig viele Unterkonten in Form von digitalen Pockets zum Hauptkonto hinzuzufügen. 

Diese sind ähnlich wie das Tagesgeldkonto der Postbank zum Sparen vorgesehen. Eine weitere Alternative zur Postbank ist das Tagesgeldkonto der comdirect.

Dieses Konto zeichnet sich durch eine günstige Kontoführung von 1,90 € pro Monat aus und ist zum Anlegen von Spareinlagen geeignet. Wenn du mehrere Unterkonten benötigst, solltest du dir das Angebot von bunq anschauen. 

Dieser Anbieter stellt dir bis zu 25 kostenlose Unterkonten zu deinem Girokonto zur Verfügung. Die Eröffnung erfolgt unkompliziert und in wenigen Schritten per Smartphone-App.

Postbank
Logo Postbank
4,3
  • Kostenlos ab 3.000 Euro Mindesteingang
  • Großes Filialnetz
  • Kostenlose Debitkarte

FAQ: Postbank-Unterkonto

Du hast noch Fragen zum Postbank-Unterkonto? In diesem Abschnitt fassen wir die wichtigsten Informationen für dich zusammen.

  • Bietet die Postbank Unterkonten an?

    Zuletzt aktualisiert:

    Das Angebot an Unterkonten ist bei der Postbank auf ein Tagesgeldkonto und ein zweites Girokonto begrenzt. Für das Girokonto stehen vier Varianten mit unterschiedlichen Preisgestaltungen zur Auswahl.

  • Besitzen Unterkonten bei der Postbank eine eigene IBAN?

    Zuletzt aktualisiert:

    Da es sich bei dem Zweitkonto um ein Girokonto handelt, verfügt dieses über eine eigene IBAN und ist in gleichem Maße wie das Hauptkonto einsetzbar.

    Allerdings gibt es bei dem Tagesgeldkonto keine IBAN, wodurch es sich nicht für den Zahlungsverkehr eignet.

Fazit

Die Postbank ist eine beliebte deutsche Filialbank, bei der du problemlos dein Geld aufteilen kannst. Allerdings ist das Angebot an Unterkonten stark begrenzt und bis auf das Tagesgeldkonto mit zusätzlichen Kontoführungsgebühren verbunden. 

Bei komplexen Finanzstrukturen ist es ratsam, auf Anbieter mit einem umfangreichen Portfolio wie bunq oder Tomorrow zurückzugreifen.

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