Girokonto mit Unterkonten: Diese 11 Banken bieten ein Unterkonto

Suchst du nach einem Girokonto mit Unterkonten, solltest du dich nach einem Anbieter umsehen, der dir diesbezüglich eine einfache Nutzung gewährleistet. Außerdem ist es praktisch, wenn dir die Bank eine große Bandbreite an Services zur Verfügung stellt. In diesem Beitrag erfährst du, auf welche Aspekte du bei der Suche nach einem Girokonto mit Unterkonten achten musst.

Was ist ein Unterkonto?

Bei einem Unterkonto handelt es sich um das Subkonto eines bereits bestehenden Hauptkontos. Diese Funktion steht dir sowohl bei einem Privat- als auch bei einem Geschäftskonto zur Verfügung. 

Willst du ein Unterkonto einrichten, ist im ersten Schritt das Hauptkonto zu eröffnen. Idealerweise ist dir bei deiner Bank die Einrichtung von Unterkonten kostenlos möglich. Auch erweist es sich als praktisch, wenn du dein Girokonto über das Online-Banking verwalten kannst. Auf diese Weise lassen sich die Unterkonten einfach registrieren und für bestimmte Zahlungen freischalten.

Mit einem Unterkonto behältst du den Überblick über deine Finanzen und Zahlungsströme. Dies erweist sich vor allem für Unternehmer als praktisch.

Genauso wie das Hauptkonto, verfügt das Unterkonto über eine deutsche IBAN. Mit ihr ist es außerdem möglich, SEPA-Überweisungen durchzuführen und Zahlungen zu empfangen.

Was sind Vor- und Nachteile von Unterkonten?

Ein Unterkonto hat einige Vorteile. Allerdings sind mit dieser Art von Konten auch bestimmte Nachteile verbunden. In diesem Kapitel erhältst du einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

So ist es zwischen einem Haupt- und einem Unterkonto schnell und einfach möglich, Transaktionen durchzuführen. Auch der Fakt, dass deine Unterkonten oftmals über eine eigene IBAN verfügen, erweist sich als praktisch – denn so ist eine klare Unterscheidung der Konten und der Transaktionen gegeben. 

Angepasst an deinen Finanz- und Unternehmensstrukturen, kannst du dein Geld über Unterkonten einfach verwalten. Dadurch erhältst du gleichermaßen einen besseren Überblick über deine Finanzen.

Richtest du jedoch zu viele Unterkonten ein, kannst du mitunter leicht die Übersicht verlieren. Aus diesem Grund ist eine übersichtliche Gestaltung des Online-Banking wichtig. Außerdem ist bei der Auswahl des Anbieters Vorsicht geboten. Entscheide dich am besten für eine Bank, die dir das Unterkonto kostenlos zur Verfügung stellt. So wirkst du unnötigen Ausgaben entgegen.

Welche Unterschiede gibt es zwischen den Unterkonten verschiedener Banken?

Geht es um ein Hauptkonto mit Unterkonto, so stehen dir mittlerweile etliche Kontomodelle zur Auswahl. Vor allem junge Fintech-Banken kommen ihrer Zielgruppe gerne entgegen und schaffen beim Girokonto benutzerfreundliche Modelle.

So ist es dir bei einigen Anbietern möglich, die Unterkonten individuell zu benennen und sie mit Bildern zu versehen. Dies erleichtert dir die Unterscheidung der Unterkonten, was sich vor allem dann, wenn du mehrere Arten jenes Kontos verfügst, als Vorteil erweist.

Einige Banken ermöglichen das Verschieben von Geldbeträgen zwischen dem Hauptkonto und dem Unterkonto mittels Drag-and-Drop. Dadurch hast du die Möglichkeit einer einfachen und intuitiven Nutzung der Konten.

Bei manchen Unternehmen ist es Pflicht, das Unterkonto als Tagesgeldkonto zu nutzen. Damit dient das Konto ausschließlich dem Sparen.

Diese Banken bieten dir Unterkonten an

Bei folgenden Banken hast du die Möglichkeit, ein Unterkonto zu eröffnen – du erfährst hier, wie viele Unterkonten du nutzen kannst:

Vivid Money:

Du kannst bis zu 15 sogenannte “Pockets” eröffnen. Diese lassen sich zur besseren Unterscheidung mit individuellen Namen und Bildern versehen.

Tomorrow:

Es hängt hier von deinem Kontomodell ab, wie viele Unterkonten du eröffnen  kannst – von zwei Pockets bis hin zu unendlich vielen Unterkonten, ist alles dabei. Eine eigene IBAN erhalten die Konten aber nicht.

Bunq:

Hier stehen dir sowohl als Inhaber eines Privat- als auch als Besitzer Geschäftskontos unbegrenzt viele Unterkonten zur Verfügung. Allerdings musst du in diesem Fall mit zusätzlichen Gebühren rechnen.

Norisbank:

Bei dieser Bank kannst du neun Unterkonten eröffnen.

N26:

Wie viele Unterkonten du eröffnen kannst, hängt vom betreffenden Kontomodell ab. Es stehen dir aber maximal zehn “Spaces” zur Verfügung. Eine eigene IBAN erhält das Unterkonto hier aber nicht.

ING:

Bei ING DiBa kannst du ein Unterkonto eröffnen. 

comdirect:

Das Unterkonto kannst du hier als Tagesgeld- und Verrechnungskonto führen.

Deutsche Bank:

Es stehen dir hier – abhängig vom Kontomodell – bis zu vier Unterkonten zur Verfügung. 

Penta:

Auch bei Penta kannst du bis zu vier Unterkonten veröffentlichen. In diesem Fall hängt die Anzahl derselben ebenfalls von der Art des Girokontos ab.

Sparkassen:

Es steht dir entweder ein zweites Girokonto oder ein Tagesgeldkonto zur Verfügung.

Volksbanken:

Bei der Volksbank kannst du ein Tagesgeldkonto als Unterkonto oder ein zweites Girokonto eröffnen. Firmenkunden stehen des Weiteren virtuelle Unterkonten zur Verfügung.

Tagesgeldkonto vs Unterkonto: Was solltest du wählen?

Das Tagesgeldkonto stellt eine weitere Form des Unterkontos dar. Die Beiträge auf diesem Konto werden – im Gegensatz zum klassischen Unterkonto – verzinst. Damit eignet sich das Tagesgeldkonto ideal zum Sparen. Auch kannst du jederzeit über das Guthaben auf dem Konto verfügen. 

Allerdings sind Überweisungen sowie das Ausführen von Daueraufträgen bei diesem Konto nicht möglich. Du musst die Geldbeträge in diesem Fall auf dein Girokonto übertragen. Bei einem Standard-Unterkonto hast du diesbezüglich mehr Spielraum.

Für welche Art von Unterkonto du dich entscheidest, hängt also von deinem finanziellen Ziel ab. Willst du in erster Linie Geld sparen und eine vergleichsweise gute Verzinsung erhalten, solltest du das Tagesgeldkonto wählen. Bedenke aber, dass dir dieses nicht bei jeder Bank zur Verfügung stehst.

Ist es dir jedoch wichtig, dass du mit deinem Unterkonto Zahlungen durchführen kannst, solltest du dich für die klassische Variante entscheiden. Von Vorteil ist es in diesem Fall, wenn die Unterkonten über eine eigene IBAN verfügen.

Der Eröffnung des Unterkontos geht einfach und schnell vonstatten. Es ist dir über das Online-Banking möglich, die Konten einzurichten und diese freizuschalten.

Wichtige Fragen und Antworten rund um Girokonten mit Unterkonten

Interessierst du dich für ein Girokonto mit Unterkonto, solltest du dich mit den folgenden Fragestellungen auseinandersetzen. Damit stellst du sicher, dass du vor der Kontoeröffnung sämtliche Unklarheiten aus dem Weg räumst.

  • Welche Banken bieten Unterkonten an?

    Bei diesen Banken hast du die Möglichkeit, ein Girokonto mit Unterkonten zu eröffnen. Dabei solltest du dich nicht für den erstbesten Anbieter entscheiden. Nimm das Institut und dessen Leistungen im Vorfeld genau unter die Lupe. So stellst du sicher, dass du einen Anbieter wählst, der zu dir und deinen Bedürfnissen passt.

    • Penta
    • N26
    • ING
    • Vivid Money
    • Tomorrow
    • Deutsche Bank
    • Comdirect
    • Sparkassen
    • Volksbanken
    • Bunq
    • Norisbank
  • Wie viele Unterkonten kann ich erstellen?

    Dieser Aspekt hängt von deiner Bank ab. Es gibt Anbieter, bei denen du unendlich viele Unterkonten eröffnen kannst. Dann existieren wiederum Institute, welche dir lediglich die Einrichtung eines zusätzlichen Unterkontos ermöglichen.

    Daneben kannst du bei einigen Anbieter das Unterkonto lediglich in Form eines Tagesgeldkontos oder eines zweiten Girokontos eröffnen. 

    Es lohnt sich für dich also durchaus, dich über die Bedingungen des betreffenden Instituts schlau zu machen. Bietet deine Bank den gewünschten Service nicht an, musst du unter Umständen einen Kontowechsel in Erwägung ziehen. Du stellst so sicher, dass du bei der Kontoführung die volle Kontrolle hast und den optimalen Überblick behältst.

  • Kosten Unterkonten extra?

    Viele Banken stellen dir Unterkonten heute kostenfrei zur Verfügung. Dies gilt vor allem für junge Fintech-Unternehmen. Denn sie orientieren sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Zielgruppe. Allerdings gibt es auch Anbieter, bei denen du für die Eröffnung vom Unterkonto mit zusätzlichen Ausgaben rechnen musst. In der Regel handelt es sich dabei um Gebühren im einstelligen Bereich.

  • Fazit

    Mit einem Girokonto mit Unterkonto sind etliche Vorteile verbunden. Dadurch hast du deinen Zahlungsverkehr im Blick und bist bei Überweisungen und dem Erstellen von Daueraufträgen flexibler. Mittlerweile hast du bei vielen Banken die Möglichkeit, Unterkonten zu eröffnen. Informiere dich im Voraus aber immer über die persönlichen Voraussetzungen der Anbieter. So findest du eine Bank, die zu dir passt.

    BankingGeek
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