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Das Wichtigste in Kürze
- Zu den besten Alternativen zum GRENKE-Geschäftskonto gehören Qonto, FYRST, Commerzbank, Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Postbank, TARGOBANK, bunq, Revolut, Holvi und Vivid.
- Bei der Wahl einer Alternative zum GRENKE-Geschäftskonto zählen vor allem die tatsächlichen monatlichen Kosten, die Flexibilität der Finanzierungsoptionen, der Kundenservice und faire Vertragsbedingungen.
- Das GRENKE-Geschäftskonto ist ein Finanzdienstleistungsprodukt für Geschäftskunden, das unter anderem Geschäftsgirokonten, Kreditkarten, Mikrokredite, Kontokorrentkredite und Festgeld beinhaltet.
- Die Kosten für das GRENKE-Geschäftskonto liegen je nach Modell im zweistelligen Bereich pro Monat, echte 0-Euro-Alternativen bieten dagegen FYRST BASE für Einzelunternehmer, N26 Business Standard und Kontist Free.
Inhalt
Welche Alternativen zum GRENKE-Geschäftskonto empfehlen wir?
In diesem Abschnitt stellen wir dir elf Alternativen zum GRENKE-Geschäftskonto vor. Qonto, FYRST, Commerzbank, Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Postbank, TARGOBANK, bunq, Revolut, Holvi und Vivid unterscheiden sich stark bei Preis, Filialnetz und Zusatzfunktionen, deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die einzelnen Konditionen.
Qonto Geschäftskonto

Bei der Suche nach einer GRENKE Alternative lohnt sich ein Blick auf das Qonto Geschäftskonto. Es bietet eine schnelle Online-Kontoeröffnung und integrierte Buchhaltungstools. Die Kontoführung ist bei Qonto allerdings nicht kostenlos: Der Einstiegstarif Basic kostet 11 € im Monat bei monatlicher Zahlung, netto ohne Mehrwertsteuer. Wer den Vertrag jährlich zahlt, kommt günstiger weg.
Im Tarif sind sowohl eine virtuelle als auch eine physische Karte enthalten. Reicht dir das nicht, lohnt ein Blick auf Kontist Plus oder N26 Smart. Beide bieten ähnliche Funktionen und ergänzen sie um Steuertools und Community-Features.
Für Onlinehändler gibt es spezielle Lösungen wie Postbank oder Commerzbank mit Kreditmöglichkeiten zur Warenfinanzierung. Wichtig sind Fremdwährungen? Dann bieten sich Wise oder Revolut an.
FYRST Geschäftskonto

Auf der Suche nach einer GRENKE Alternative stößt man oft auf das FYRST Geschäftskonto, eine Marke der Deutschen Bank. Der Einstiegstarif FYRST BASE kostet für Einzelunternehmer dauerhaft 0 € im Monat, juristische Personen zahlen die ersten sechs Monate nichts und danach 6 € monatlich. Enthalten sind 50 kostenfreie beleglose Transaktionen pro Monat, jede weitere Buchung kostet 0,19 €, dazu eine kostenlose Debit Mastercard und ein Tagesgeldkonto mit 3 % Zinsen p.a.
Im Vergleich zu Anbietern wie N26 Business oder Finom bietet FYRST weniger Zusatzleistungen, etwa Cashback-Aktionen oder eine integrierte Buchhaltungssoftware fehlen. Dafür stimmt der Preis. Dazu kommt die Einlagensicherung der Deutschen Bank bis zu 438.000 €.
Commerzbank Geschäftskonto

Als GRENKE Alternative punktet das Commerzbank Geschäftskonto vor allem mit einem dichten Filialnetz und persönlichem Kundenservice. Neukunden führen das Konto in den ersten sechs Monaten kostenlos, danach fallen 12,90 € im Monat an. Bargeldabhebungen am Commerzbank-Automaten sind entgegen einer früheren Annahme nicht gebührenfrei, wer regelmäßig Bargeld benötigt, sollte das einkalkulieren.
Damit eignet sich das Konto vor allem für Unternehmen, die einen direkten Ansprechpartner vor Ort schätzen. Die monatliche Gebühr nach der Startphase gehört in jede Kalkulation.
Deutsche Bank Geschäftskonto

Wenn du eine GRENKE Alternative mit persönlicher Beratung suchst, ist das Deutsche Bank Geschäftskonto eine solide Wahl. Geschäftskunden bekommen einen festen Ansprechpartner vor Ort und ein breites Filialnetz, was bei komplexeren Finanzierungsfragen hilft. Im Geschäftskonto Premium kostet die Kreditkarte 39,50 € im Jahr.
Darüber hinaus punktet die Deutsche Bank mit integrierten Buchhaltungsfunktionen und Rechnungsstellung, einem Service, den auch FYRST als Tochtermarke anbietet. Gerade für Gründer und Selbstständige erleichtert das den Arbeitsalltag.
Online-Banking und Mobile Banking gehören bei der Deutschen Bank ebenfalls zum Standard.
HypoVereinsbank Geschäftskonto

Das Geschäftskonto der HypoVereinsbank richtet sich an Unternehmen mit regelmäßigem Buchungsaufkommen. Im Modul 50 zahlst du 25 € im Monat für 50 beleglose Buchungen, jede weitere Buchung kostet 0,40 €. Die Girocard ist an rund 6.000 Cash-Group-Automaten in Deutschland kostenlos nutzbar, im Ausland kommst du an Geldautomaten der UniCredit-Gruppe in 13 Ländern ebenfalls gebührenfrei an Bargeld.
Das lohnt sich vor allem für Unternehmen mit vielen Buchungen pro Monat, die international mit einer Filialbank arbeiten möchten. Brauchst du weniger Buchungen, findest du bei FYRST oder Qonto oft die günstigere Lösung.
Ergänzend bietet sich Kontist Plus an, bekannt für smarte Steuertools, die Buchhaltungsaufgaben erleichtern und einen optionalen Steuerservice bieten.
N26 Smart punktet durch seine App mit hilfreichen Auswertungen und Automatisierungen, während Holvi sich anbietet, wenn du viele Rechnungen direkt aus dem Konto verschicken willst.
Postbank Geschäftskonto

Bei der Suche nach einer GRENKE Alternative stößt man auch auf das Postbank Geschäftskonto, das für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt wurde. Es punktet mit einer einfachen Online-Eröffnung, ist aber nicht kostenlos: Die Kontoführung kostet 12,90 € im Monat (Stand 04/2026).
Die Kreditkarte Classic ist im ersten Jahr gebührenfrei, danach fallen 30 € im Jahr an. Diesen Termin solltest du dir merken.
Praktisch sind die integrierten Buchhaltungs- und Rechnungsfunktionen, mit denen du den Überblick über deine Finanzen behältst. Dazu kommen über 12.000 Postbank-Filialen und Partnerstandorte für Bareinzahlungen. Trotz der monatlichen Gebühr bleibt das Konto damit eine ernstzunehmende GRENKE-Alternative für Unternehmen mit stationärem Bankbedarf.
TARGOBANK Geschäftskonto

Als GRENKE Alternative bietet das TARGOBANK Geschäftskonto ein einfaches Online-Anmeldeverfahren und eine übersichtliche Kontoführung. Gut für Gründer: Neu gegründete Unternehmen, die seit weniger als drei Jahren bestehen, führen das Konto als Neukunden sechs Monate lang gebührenfrei. Danach greift die reguläre Preisstufe.
Bei Bedarf stehen zusätzliche Beratungsleistungen zur Verfügung, was das Konto vor allem für Gründer in der Startphase interessant macht.
bunq Geschäftskonto

Als GRENKE Alternative bietet das bunq Geschäftskonto eine interessante Wahl für Unternehmer. Bunq, eine niederländische Bank, ist bekannt für ihr digitales Banking und die Möglichkeit, mehrere Unterkonten direkt in der App anzulegen, ideal zur Strukturierung deiner Finanzen.
Die Mastercard-Debitkarte ist in allen Tarifen ohne Zusatzkosten enthalten, dazu kommen bis zu sechs kostenlose Bargeldabhebungen im Monat innerhalb der Eurozone. Automatisierungsfeatures gibt es obendrauf, sie helfen dir, den Überblick über deine Finanzen zu behalten.
Außerdem gehört bunq zu den wenigen Banken, die alle Kontovorgänge klimaneutral abwickeln, ein Pluspunkt für Unternehmen mit Nachhaltigkeitsanspruch.
Revolut Geschäftskonto

Als GRENKE Alternative punktet das Revolut Geschäftskonto vor allem bei internationalen Zahlungen. Im Einstiegstarif Basic ab 10 € im Monat kannst du bis zu 1.000 € pro Monat zum Interbank-Kurs umtauschen, darüber hinaus fällt eine Gebühr von 0,6 % an, außerhalb der Marktzeiten sind es 1 %. Mit den Firmenkarten lässt sich in über 150 Währungen bezahlen, gesendet und empfangen wird in mehr als 30 Währungen.
Das Konto unterstützt sowohl Einzelunternehmer als auch GmbH- und UG-Rechtsformen und eignet sich besonders für Unternehmen mit häufigen Auslandszahlungen.
Es gibt aber auch andere Alternativen, etwa Kontist Plus mit smarten Steuertools zur automatischen Berechnung und Rücklage der Steuern, oder N26 Smart mit einer starken mobilen App und Integration mit Buchhaltungstools.
Holvi Geschäftskonto

Als GRENKE Alternative bietet das Holvi Geschäftskonto eine einfache Möglichkeit, Finanzen und Rechnungen an einem Ort zu verwalten. Die Kontoführung ist bei Holvi nicht kostenlos: Der Tarif Lite kostet 9 € im Monat netto, das entspricht 10,71 € brutto. Bargeldabhebungen mit der MasterCard kosten zusätzlich 2,5 % der Abhebungssumme.
Ein Hauptmerkmal von Holvi ist das Rechnungsmanagement. Du kannst Rechnungen direkt aus dem Konto erstellen und versenden, sodass du immer den Überblick über offene Posten behältst und dein Cashflow transparent bleibt.
Zudem unterstützt dich Holvi bei der Buchführung: Belege lassen sich einfach hochladen und den Transaktionen zuordnen. Das spart Zeit bei der Steuererklärung, auch wenn die monatliche Grundgebühr höher liegt als bei FYRST BASE.
Vivid Geschäftskonto

Eine jüngere GRENKE Alternative, die in aktuellen Vergleichen zunehmend auftaucht, ist Vivid. Der Tarif Free Start kostet 0 € im Monat und eignet sich für frisch gegründete Unternehmen, die das Konto zunächst testen wollen. Basic kostet 6,90 € im Monat, Pro 18,90 € im Monat, beide mit zwei Monaten kostenloser Testphase.
Alle Tarife enthalten deutsche IBANs ohne Zusatzkosten, kostenlose SEPA-Echtzeitüberweisungen sowie physische und virtuelle Karten. Über Schnittstellen zu DATEV und lexoffice lässt sich Vivid direkt an die Buchhaltung anbinden, dazu kommt eine Guthabenverzinsung von aktuell 4 % auf Euro-Guthaben in den Einstiegsmonaten.
Worauf sollte ich bei der Wahl einer GRENKE-Alternative achten?
Bei der Wahl einer GRENKE Alternative zählen vor allem die tatsächlichen Kosten, nicht die beworbenen. Prüfe die monatliche Grundgebühr nach Ablauf einer möglichen Startphase, die Kosten pro Buchung und die Gebühren für Bargeldabhebungen, denn genau an diesen Stellen unterscheiden sich die Anbieter am stärksten.
Daneben ist die Flexibilität der Finanzierungsoptionen wichtig. Eine gute Alternative bietet je nach Bedarf Leasing-, Factoring- oder klassische Kontokorrentlösungen. Achte außerdem auf einen guten Kundenservice, faire Vertragsbedingungen und die Reputation des Anbieters, etwa anhand von Bewertungen bestehender Kunden.
Der folgende Überblick zeigt, worauf du bei einer GRENKE-Alternative konkret achten solltest.

Eine einfache Bonitätsprüfung und ein schneller Genehmigungsprozess runden den Service ab. Wenn diese Punkte erfüllt sind, hast du eine echte GRENKE-Alternative gefunden.
Was ist das GRENKE-Geschäftskonto?
Das GRENKE-Geschäftskonto ist dein Finanzwegbegleiter im Unternehmensalltag, ähnlich wie ein privates Girokonto. Es gehört zum Bankangebot des GRENKE-Konzerns und bietet Lösungen für Geschäftskunden, darunter Geschäftsgirokonten, Kreditkarten, Mikrokredite, Kontokorrentkredite und Festgeld.
Deine Einlagen sind gesetzlich bis 100.000 € abgesichert. Zusätzlich ist die GRENKE Bank freiwilliges Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, der Guthaben deutlich über die gesetzliche Grenze hinaus schützt.
Zielgruppe des Angebots sind Unternehmen und Selbstständige, die ihre Bankgeschäfte online abwickeln möchten. Damit stellt das GRENKE-Geschäftskonto selbst eine flexible Option dar, gegen die sich die hier vorgestellten Alternativen messen lassen müssen.
Wie viel kostet das GRENKE-Geschäftskonto?
Das GRENKE Geschäftskonto bietet drei verschiedene Kontomodelle für Unternehmen und Selbstständige, darunter auch ein kostenloses Konto für Freiberufler. Die genauen Kosten hängen vom gewählten Modell ab und bewegen sich im zweistelligen Bereich pro Monat. Ein- und Auszahlungen an über 12.000 Partnerfilialen sind kostenfrei möglich, je nach Kontovariante sind monatlich zwischen 50 und 200 beleglose Buchungen inklusive. Zudem erhältst du eine kostenlose Mastercard, mit der weltweit an über 30 Millionen Akzeptanzstellen bezahlt werden kann.
FAQ: GRENKE Alternative
In diesem Abschnitt beantworten wir häufig gestellte Fragen zu GRENKE-Alternativen, etwa ob es eine GRENKE-Alternative ohne SCHUFA gibt und welche Alternativen wirklich kostenlos sind.
Gibt es eine GRENKE-Alternative ohne SCHUFA?
Ja, GRENKE Alternativen ohne SCHUFA gibt es. Beispiele sind N26 Business Standard und Kontist Free, die mobile Geschäftskonten für Selbstständige anbieten. Auch FYRST BASE und Finom Solo sind gute Optionen für Gründer ohne SCHUFA-Prüfung.
Welche GRENKE-Alternativen sind kostenlos?
FYRST BASE ist für Einzelunternehmer dauerhaft kostenlos, hier fällt keine monatliche Grundgebühr an. N26 Business Standard kostet ebenfalls 0 Euro im Monat und Kontist Free ist ohne Grundgebühr erhältlich. Qonto, Holvi und die klassischen Filialbanken sind dagegen kostenpflichtig, auch wenn einzelne Anbieter zeitlich begrenzte Gratisphasen für Neukunden anbieten.




