Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre an der TU Dresden absolviert und ist Geschäftsführer von BankingGeek, einer Marke der LBC FInance UG. Er liebt es, die besten Finanzprodukte aller Art, wie Girokonten, Geschäftskonten, Kredite und Kreditkarten, zu finden.

Trade Republic-Alternative 2026: 17 Online-Broker im Vergleich

Kurzantwort

Die beste Trade-Republic-Alternative hängt davon ab, wie du anlegst. Für günstige Einzelorders und kostenlose Sparpläne sind Scalable Capital, Trading 212, finanzen.net zero, Traders Place und Smartbroker+ die stärksten Neobroker, für ein Depot bei einer klassischen Bank passen ING, comdirect oder Consorsbank. Aktive Trader mit Zugang zu vielen Börsen finden bei LYNX und CapTrader passende Angebote.

Der Berliner Neobroker Trade Republic (seit 2015) ist eine Bank, bei der du Wertpapiere, ETFs und Kryptowährungen per App handelst. Bist du vom Service des Anbieters nicht überzeugt, solltest du dich nach einer Alternative umsehen. Dieser Beitrag zeigt dir 17 aktive Broker mit geprüften Konditionen, Stand Oktober 2026.

Trade Republic im Überblick: Konditionen und Haken

Trade Republic berechnet 1 Euro pro Trade, Sparpläne kosten nichts und auf nicht investiertes Guthaben zahlt die Bank 2,5 Prozent Zinsen im Jahr ohne Obergrenze. Die Trade Republic Bank GmbH aus Berlin ist eine deutsche Vollbank unter Aufsicht von BaFin und Bundesbank und hat nach eigenen Angaben über 10 Millionen Kunden.

Seit dem 02.07.2026 führt Trade Republic Orders zum besten Preis über alle relevanten Börsen aus, Trade Republic tritt dabei selbst als Handelspartner auf. Willst du eine von 30 Börsen wie Xetra oder Nasdaq selbst wählen, kostet die Order 2 Euro. Zum Konto gehören ein Girokonto und eine Visa-Debitkarte, die virtuelle Karte ist kostenlos.

Was ist der Haken bei Trade Republic?

Der Haken bei Trade Republic steckt in den Details von Ausführung, Einlagensicherung und Bargeld. Diese Punkte bringen Anleger am häufigsten dazu, eine Alternative zu suchen.

  • Jede Einzelorder kostet 1 Euro, die freie Wahl der Börse 2 Euro. Bei Trading 212, finanzen.net zero oder Traders Place zahlst du bei passenden Orders 0 Euro.
  • Guthaben über die Einlagensicherung hinaus legt Trade Republic in Geldmarktfonds an. Bis 100.000 Euro je Kunde schützt die Einlagensicherung der Partnerbanken.
  • Für Bargeldabhebungen unter 100 Euro berechnet Trade Republic 1 Euro.

17 Alternativen zu Trade Republic im Überblick

Die günstigsten Alternativen zu Trade Republic sind Trading 212, finanzen.net zero, Traders Place und Smartbroker+, bei denen passende Aktienorders 0 Euro kosten. Scalable Capital liegt mit 0,99 Euro pro Order knapp darunter und zahlt mit 2,60 Prozent die höchsten Zinsen auf Guthaben unter den Neobrokern im Vergleich.

Die Tabelle zeigt für jeden Broker die Kosten einer Standardorder für Aktien, die Gebühr für Sparpläne, die Zinsen auf Guthaben und wer den Broker beaufsichtigt. So siehst du auf einen Blick, wo du am günstigsten handelst und wo dein Geld liegt.

BrokerOrder AktieSparplanZinsen auf GuthabenAufsicht
Trade Republic (zum Vergleich)1 Euro, Börsenwahl 2 Euro0 Euro2,5 %Deutschland, Vollbank
Smartbroker+0 Euro über gettex ab 500 Euro, sonst ab 1 Euro0 Euro2,25 % bis 100.000 EuroDeutschland, Depot bei Baader Bank
justTRADE2,90 Euro, an LS Exchange und Tradegate effektiv 1 Euro0 Euro0 %Deutschland, Sutor Bank
eToro1 US-Dollar je Aktienorder, ETFs 0 Euro0 Eurokeine AngabeZypern, CySEC
flatex5,90 Euro zzgl. Fremdkosten0 Eurokeine AngabeDeutschland, flatexDEGIRO Bank
NAGAkeine Provision auf echte Aktienkeine Angabekeine AngabeZypern, CySEC
comdirect4,90 Euro + 0,25 %, mind. 9,90 Euro1,5 %, Pure Depot 0 Eurokeine AngabeDeutschland, Commerzbank
Consorsbank4,95 Euro + 0,25 %, mind. 9,95 EuroETF 0 Eurokeine AngabeBNP Paribas Niederlassung Deutschland
Scalable Capital0,99 Euro (EIX), 1,99 Euro (Xetra, gettex)0 Euro2,60 %Deutschland, eigene Bank
Trading 2120 Euro, 0,15 % Währungsgebühr0 Euro2,80 %Deutschland, BaFin
DEGIRO3,90 Euro + 1 Euro (Xetra)keine Angabekeine AngabeDeutschland, flatexDEGIRO Bank
LYNX0,14 %, mind. 5,80 Euro (Xetra)keine Angabekeine AngabeIrland, Interactive Brokers
CapTraderab 2 Euroseparat über FNZkeine AngabeInteractive Brokers
BUXbis 3,99 Euro (Basic)0 Eurobis 2 % (Plus, Prime)Niederlande, AFM
DKB10 Euro bis 5.000 Euro Ordervolumen1,50 Eurokeine AngabeDeutschland
finanzen.net zero0 Euro ab 500 Euro, sonst 1 Euro0 EurokeineDeutschland, Haftungsdach DonauCapital
Traders Place0 Euro ab 500 Euro, sonst 0,95 Euro0 Euro2 % ab 5.000 EuroDeutschland, Depot bei Baader Bank
ING4,90 Euro + 0,25 %, max. 69,90 EuroETF 0 Eurokeine AngabeDeutschland
Stand: Oktober 2026, laut Preis- und Leistungsverzeichnissen der Broker, jeweils zzgl. Spreads und Börsen- oder Fremdkosten.

Bei einer Aktienorder über 1.000 Euro zahlst du bei Trading 212, finanzen.net zero, Traders Place und Smartbroker+ über gettex 0 Euro, bei Scalable Capital 0,99 Euro und bei Trade Republic 1 Euro. DEGIRO kommt an Xetra auf 4,90 Euro, flatex auf 5,90 Euro plus Fremdkosten, die ING auf 7,40 Euro plus Börsenentgelt und comdirect auf den Mindestpreis von 9,90 Euro.

Balkendiagramm: Bei vier Brokern kostet eine Aktienorder über 1.000 Euro nichts, bei comdirect 9,90 Euro.
Trading 212, finanzen.net zero, Traders Place und Smartbroker+ verlangen bei dieser Order keine Gebühr.

Nicht mehr verfügbar sind einige Broker, die früher in diesem Vergleich standen. Nextmarkets hat seine Lizenz in Malta zurückgegeben, die onvista bank hat ihr Geschäft beendet und die Depots an die comdirect übertragen. Unter finobroker.de steht kein Broker mehr, und die Website von ARMO Broker ist nicht mehr erreichbar.

Smartbroker+

Startseite von Smartbroker+ mit dem Slogan Einfach mehr machen
Smartbroker+ wirbt mit einem kostenlosen Depot. (Quelle: Smartbroker+)

Smartbroker+ ist der Nachfolger von Smartbroker. Seit Oktober 2023 liegen Konto und Depot nicht mehr bei der DAB BNP Paribas, sondern bei der Baader Bank. Über gettex handelst du ab 500 Euro Ordervolumen für 0 Euro, darunter kostet die Order 1 Euro. An anderen Börsen fällt ein Grundpreis von 4 Euro an.

Geht es um die Auswahl an Handelsprodukten, kommt hier fast jeder auf seine Kosten: Aktien, ETFs, Derivate, Fonds, Sparpläne und 41 Kryptowährungen. Auf Guthaben zahlt Smartbroker+ 2,25 Prozent im Jahr bis 100.000 Euro.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: 0 Euro über gettex ab 500 Euro, darunter 1 Euro, an anderen Börsen ab 4 Euro
  • Sparpläne: kostenlos
  • Zinsen: 2,25 Prozent bis 100.000 Euro, variabel
  • Verwahrung: Baader Bank

justTRADE

justTRADE

Bei justTRADE handelst du Aktien, ETFs, ETCs, Zertifikate und über 70 Kryptowährungen. Konto und Depot führt die Sutor Bank in Hamburg. Laut Preis- und Leistungsverzeichnis (Stand 01.09.2026) kostet eine Order 2,90 Euro, an LS Exchange und Tradegate zahlst du effektiv 1 Euro, weil der Handelspartner 1,90 Euro übernimmt.

Sparpläne auf ETFs, ETCs und Zertifikate sind kostenlos. Zinsen auf das Verrechnungskonto zahlt justTRADE nicht. Für Kryptowährungen fallen 0,125 Prozent des Ordervolumens an, mindestens 25 Euro Ordergröße.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: 2,90 Euro, an LS Exchange und Tradegate effektiv 1 Euro
  • Sparpläne: kostenlos
  • Zinsen: keine
  • Verwahrung: Sutor Bank, Hamburg

eToro

eToro

In den letzten Jahren konnte eToro viele Kunden für sich gewinnen. Auch hier handelst du Aktien, ETFs und Kryptowährungen, und mit CopyTrader kannst du die Strategien anderer Nutzer kopieren. Für Aktien berechnet eToro inzwischen eine Provision von 1 US-Dollar beim Eröffnen und Schließen einer Position, ETFs sind provisionsfrei.

Die eToro (Europe) Ltd hat ihre Lizenz in Zypern (CySEC). Anlegerentschädigung gibt es bis 20.000 Euro über den zyprischen Entschädigungsfonds. Für Kryptowährungen fällt 1 Prozent pro Position an.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: 1 US-Dollar je Eröffnung und Schließung, ETFs 0 Euro
  • Sparpläne: provisionsfrei
  • Handelbare Anlagen: Aktien, ETFs, Kryptowährungen, CFDs
  • Aufsicht: CySEC, Zypern

Flatex

Flatex

Bei flatex kannst du das Depot kostenfrei eröffnen und an 40 Handelsplätzen handeln. Eine Aktienorder kostet 5,90 Euro, dazu kommen Börsen- und Fremdkosten je nach Handelsplatz. Alle verfügbaren ETF- und Fondssparpläne führst du ohne Ordergebühr aus.

Die Services von flatex stellt die flatexDEGIRO Bank zur Verfügung, eine deutsche Bank. Seit einiger Zeit bietet flatex auch 25 Kryptowährungen an, die Gesamtkosten liegen bei liquiden Coins bei 0,6 Prozent.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: 5,90 Euro zzgl. Fremdkosten
  • Sparpläne: kostenlos
  • Handelsplätze: 40
  • Verwahrung: flatexDEGIRO Bank

NAGA

NAGA

Bei NAGA steht der Handel mit über 1.000 CFDs auf Devisen, Indizes, Rohstoffe, Aktien und Kryptowährungen im Mittelpunkt. Zusätzlich kannst du über 3.000 echte Aktien und ETFs an 15 Börsen kaufen, ohne Provision.

Kryptowährungen gibt es bei NAGA nur als CFD. Die NAGA Markets Europe Ltd hat ihre Lizenz von der CySEC in Zypern. CFDs sind wegen des Hebels riskant und für Einsteiger kaum geeignet.

  • Orderkosten für echte Aktien: keine Provision
  • Handelbare Anlagen: CFDs, Aktien, ETFs
  • Aufsicht: CySEC, Zypern

comdirect

comdirect2

Geht es ums Trading, ist die comdirect eine bekannte Größe. Die Marke der Commerzbank bietet dir Handel am PC und am Smartphone, Realtime-Kurse und ein großes Angebot an Aktien, Fonds und ETFs.

Eine Order kostet im comdirect Depot 4,90 Euro plus 0,25 Prozent, mindestens 9,90 Euro und höchstens 59,90 Euro. Neukunden zahlen 36 Monate lang pauschal 3,90 Euro. Im Pure Depot kostet eine Order 1 Euro und Sparpläne sind kostenlos, im klassischen Depot kosten Sparpläne 1,5 Prozent der Rate.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: 4,90 Euro + 0,25 %, mind. 9,90 Euro, Neukunden 3,90 Euro für 36 Monate, Pure Depot 1 Euro
  • Sparpläne: 1,5 Prozent, im Pure Depot kostenlos
  • Verwahrung: Commerzbank

Consorsbank

Consorsbank

Bei der Consorsbank handelt es sich um eine Marke der BNP Paribas. Das Depot steht dir kostenlos zur Verfügung, alle ETF-Sparpläne führst du ohne Gebühr aus. Aktiensparpläne sind für Neukunden 12 Monate kostenlos.

Eine Order kostet im Status Silver 4,95 Euro plus 0,25 Prozent, mindestens 9,95 Euro, zuzüglich Börsenentgelt. Neukunden handeln im Eröffnungsmonat und 12 weitere Monate über Tradegate für 0,95 Euro pro Order.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: 4,95 Euro + 0,25 %, mind. 9,95 Euro, Neukunden 0,95 Euro über Tradegate
  • Sparpläne: ETF-Sparpläne kostenlos
  • Verwahrung: BNP Paribas Niederlassung Deutschland

Scalable Capital

Scalable Capital
Startseite von Scalable Capital mit dem Button Konto eröffnen
Die Startseite von Scalable Capital im Oktober 2026. (Quelle: Scalable Capital)

Scalable Capital ist heute vor allem als Neobroker bekannt und seit September 2025 eine eigene Bank mit Vollbanklizenz der EZB, beaufsichtigt von BaFin und Bundesbank. Im kostenlosen FREE Broker zahlst du 0,99 Euro pro Order über die Börse EIX und 1,99 Euro über Xetra oder gettex.

Mit PRIME+ für 4,99 Euro im Monat handelst du ab 250 Euro Ordervolumen ohne Ordergebühr. Sparpläne sind in allen Modellen kostenlos, auf Tagesgeld zahlt Scalable 2,60 Prozent ohne Obergrenze. Kryptowährungen gibt es nur als ETPs.

  • Depotgebühren: kostenlos (FREE), 4,99 Euro im Monat (PRIME+)
  • Orderkosten für Aktien: 0,99 Euro (EIX), 1,99 Euro (Xetra, gettex), mit PRIME+ 0 Euro ab 250 Euro
  • Sparpläne: kostenlos
  • Zinsen: 2,60 Prozent, variabel
  • Aufsicht: BaFin und Bundesbank

Trading 212

Trading212
Startseite von Trading 212 mit den Punkten Investieren, Sparen und Bezahlen
Trading 212 nennt auf der Startseite Zinsen, Cashback und den automatischen Steuereinbehalt. (Quelle: Trading 212)

Bei Trading 212 investierst du ohne Ordergebühren und ohne Fremdkostenpauschale in über 13.000 Aktien und ETFs. Bei Käufen in Fremdwährung fällt eine Währungsgebühr von 0,15 Prozent an. Mit Pies und AutoInvest baust du dir ein Portfolio aus Sparplänen.

Für deutsche Kunden ist die Trading 212 EU GmbH aus Ratingen zuständig, die unter Aufsicht der BaFin steht. Trading 212 führt die deutsche Steuer automatisch ab und zahlt auf Guthaben 2,80 Prozent, Neukunden 4 Monate lang 4,2 Prozent.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: 0 Euro, 0,15 Prozent Währungsgebühr
  • Sparpläne: kostenlos
  • Zinsen: 2,80 Prozent, variabel
  • Aufsicht: BaFin

Degiro

Degiro

DEGIRO ist ein europäischer Online-Broker und gehört heute zur flatexDEGIRO Bank SE, einer deutschen Bank. Eine Aktienorder an Xetra kostet 3,90 Euro plus 1 Euro Bearbeitungsgebühr, US-Aktien kosten 1 Euro plus 1 Euro.

Ausgewählte ETFs der Kernauswahl handelst du für 1 Euro Bearbeitungsgebühr. Für jede ausländische Börse außer Xetra fällt eine jährliche Verbindungsgebühr von 0,25 Prozent des Kontowerts an, höchstens 2,50 Euro.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: 3,90 Euro + 1 Euro an Xetra
  • Währungsumrechnung: 0,25 Prozent
  • Verwahrung: flatexDEGIRO Bank SE

Lynx

Lynx

LYNX richtet sich an aktive Trader. Du handelst Aktien, Optionen, Futures, ETFs und Zertifikate über die Plattform von Interactive Brokers, LYNX ist Vermittler für Interactive Brokers Ireland.

Europäische Aktien an Xetra kosten 0,14 Prozent des Ordervolumens, mindestens 5,80 Euro und höchstens 99 Euro. US-Aktien kosten 0,01 US-Dollar pro Aktie, mindestens 5 US-Dollar.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: 0,14 Prozent, mind. 5,80 Euro
  • Handelbare Anlagen: Aktien, Optionen, Futures, ETFs, Zertifikate
  • Verwahrung: Interactive Brokers Ireland

CapTrader

CapTrader

CapTrader ist ein Anbieter mit Sitz in Düsseldorf und vermittelt wie LYNX an Interactive Brokers. Du erhältst über ihn Zugang zu mehr als 170 Börsen weltweit.

Deutsche Aktien und ETFs handelst du ab 2 Euro, US-Aktien ab 2 US-Dollar. ETF- und Fondssparpläne bietet CapTrader über ein separates Angebot mit der FNZ Bank an.

  • Orderkosten für Aktien: ab 2 Euro, US-Aktien ab 2 US-Dollar
  • Börsen: mehr als 170
  • Verwahrung: Interactive Brokers

Bux

Bux

BUX gehört inzwischen zur niederländischen Bank ABN AMRO. Die frühere App BUX Zero gibt es so nicht mehr, heute wählst du zwischen den Tarifen Basic, Plus und Prime.

Im Basic-Tarif kostet eine Order bis 3,99 Euro und es fällt eine Servicegebühr von 0,20 Prozent im Jahr an. Plus kostet 2,99 Euro im Monat mit Orders bis 1,99 Euro und 1,75 Prozent Zinsen, Prime 7,99 Euro im Monat mit 2 Prozent Zinsen. Sparpläne sind kostenlos.

  • Depotgebühren: 0,20 Prozent im Jahr im Basic-Tarif
  • Orderkosten für Aktien: bis 3,99 Euro (Basic), bis 1,99 Euro (Plus)
  • Sparpläne: kostenlos
  • Aufsicht: AFM, Niederlande

DKB

DKB

Auf dem deutschen Markt ist die DKB eine bewährte Größe. Neben Girokonto und Krediten bietet die Bank ein kostenloses Depot mit Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs und Zertifikaten.

Eine Order kostet 10 Euro bis 5.000 Euro Ordervolumen, 15 Euro bis 20.000 Euro und darüber 30 Euro, an Xetra kommen 2,50 Euro dazu. Sparpläne kosten 1,50 Euro pro Ausführung, bei über 500 ETFs übernehmen Partner diese Gebühr im Rahmen einer Aktion. Kryptowährungen gibt es nur als ETNs.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: ab 10 Euro
  • Sparpläne: 1,50 Euro pro Ausführung
  • Verwahrung: DKB, Deutschland

finanzen.net zero

Bei finanzen.net zero kaufst und verkaufst du Aktien und ETFs über die Börse gettex ohne Ordergebühr. Für Orders unter 500 Euro fällt ein Mindermengenzuschlag von 1 Euro an. Über 10.000 Aktien- und ETF-Sparpläne sind ab 1 Euro Rate kostenlos.

Dazu kommen 59 Kryptowährungen, die in Deutschland verwahrt werden. Zinsen auf Guthaben zahlt finanzen.net zero nicht. Die finanzen.net zero GmbH arbeitet als vertraglich gebundener Vermittler unter dem Haftungsdach der DonauCapital Wertpapier GmbH.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: 0 Euro ab 500 Euro, darunter 1 Euro
  • Sparpläne: kostenlos
  • Handelsplatz: gettex

Traders Place

Startseite von Traders Place mit Hinweis auf über 40 Handelsplätze
Traders Place wirbt mit Handel an mehr als 40 Handelsplätzen. (Quelle: Traders Place)

Traders Place ist ein deutsches Wertpapierinstitut, Konto und Depot führt die Baader Bank. Über gettex oder Baader handelst du ab 500 Euro Ordervolumen für 0 Euro, darunter kostet die Order 0,95 Euro.

Rund 10.800 ETFs, Aktien, Fonds und Kryptowährungen kannst du ab 1 Euro kostenlos besparen. Auf ein Zinskonto bei der Baader Bank zahlt Traders Place 2 Prozent im Jahr, ab 5.000 Euro Einlage.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: 0 Euro ab 500 Euro, darunter 0,95 Euro
  • Sparpläne: kostenlos
  • Zinsen: 2 Prozent ab 5.000 Euro, variabel
  • Verwahrung: Baader Bank

ING

Wertpapier-Seite der ING mit Angebot zum Direkt-Depot
Die ING bietet das Direkt-Depot für Girokonto-Kunden und Neukunden an. (Quelle: ING)

Die ING bietet mit dem Direkt-Depot eine Alternative für alle, die Girokonto und Depot bei einer großen deutschen Bank bündeln wollen. Eine Order kostet 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens, höchstens 69,90 Euro, zuzüglich Börsenentgelt. Im Direkthandel entfällt das Börsenentgelt.

ETF-Sparpläne sind kostenlos, Aktiensparpläne kosten 1,5 Prozent. Für 18- bis 27-Jährige kostet eine Order im Direkt-Depot Young 1,90 Euro. Kryptowährungen gibt es nur als ETNs.

  • Depotgebühren: kostenlos
  • Orderkosten für Aktien: 4,90 Euro + 0,25 %, max. 69,90 Euro
  • Sparpläne: ETF-Sparpläne kostenlos
  • Verwahrung: ING Deutschland

Worauf solltest du bei einer Trade-Republic-Alternative achten?

Bei einer Trade-Republic-Alternative solltest du auf Orderkosten, Sparpläne, Zinsen, Steuerabwicklung, Sicherheit und Handelsplätze achten. Welcher Punkt am meisten zählt, hängt davon ab, ob du vor allem per Sparplan anlegst oder selbst aktiv handelst.

Orderkosten und Sparpläne

Für Sparplan-Anleger zählen die Kosten pro Ausführung, für aktive Anleger die Kosten pro Order. Bei Trade Republic, Scalable Capital, Trading 212, finanzen.net zero, Traders Place und Smartbroker+ sind Sparpläne kostenlos. Bei der DKB kostet jede Ausführung 1,50 Euro, im klassischen comdirect Depot 1,5 Prozent der Rate.

Trading 212 ist für Sparpläne eine starke Alternative zu Trade Republic: Mit Pies und AutoInvest verteilst du eine Rate automatisch auf mehrere Aktien und ETFs, ohne Gebühr. Trade Republic bietet kostenlose Sparpläne auf Aktien, ETFs und Kryptowährungen.

Zinsen auf nicht investiertes Geld

Viele Neobroker zahlen Zinsen auf Guthaben, die Sätze sind variabel. Im Vergleich liegen Trading 212 mit 2,80 Prozent, Scalable Capital mit 2,60 Prozent und Trade Republic mit 2,5 Prozent vorn. Smartbroker+ zahlt 2,25 Prozent bis 100.000 Euro, Traders Place 2 Prozent ab 5.000 Euro und BUX in den Bezahltarifen bis 2 Prozent. Bei justTRADE und finanzen.net zero bekommst du keine Zinsen auf das Verrechnungskonto.

Steuern und Sicherheit

Ein deutscher Broker oder eine deutsche Niederlassung führt die Abgeltungsteuer automatisch ab, so wie Trade Republic, Scalable Capital und Trading 212. Bei Anbietern mit Sitz im Ausland wie eToro oder NAGA musst du Kapitalerträge unter Umständen selbst in der Steuererklärung angeben, prüfe das vor der Eröffnung beim Anbieter.

Deine Wertpapiere sind Sondervermögen und gehören auch bei einer Pleite des Brokers weiter dir. Für Bargeld gilt bei Banken die Einlagensicherung bis 100.000 Euro, bei eToro schützt der zyprische Entschädigungsfonds bis 20.000 Euro.

Handelsplätze und Depotübertrag

Viele Neobroker handeln nur über eine oder wenige Börsen, finanzen.net zero zum Beispiel nur über gettex. Wer an vielen Börsen weltweit handeln will, ist bei flatex mit 40 Handelsplätzen oder bei CapTrader mit über 170 Börsen besser aufgehoben.

Beim Wechsel überträgst du dein Depot per Depotübertrag, die Kaufkurse für die Steuer gehen dabei an den neuen Broker mit. Kündige das alte Depot erst, wenn alle Wertpapiere im neuen Depot angekommen sind.

Häufig gestellte Fragen über Trade Republic Alternativen

Interessierst du dich für Alternativen zu Trade Republic, helfen dir die Antworten auf die häufigsten Fragen bei der Entscheidung.

Wer ist besser als Trade Republic?

Besser als Trade Republic ist ein Broker dann, wenn er zu deinem Anlageverhalten günstiger passt. Für viele kleine Orders sind Trading 212, finanzen.net zero und Traders Place günstiger, weil sie bei passenden Orders 0 Euro verlangen. Wer mehr Börsen und Profi-Werkzeuge braucht, ist mit LYNX oder CapTrader besser bedient.

Ist Trade Republic noch empfehlenswert?

Ja, Trade Republic ist im Oktober 2026 weiterhin empfehlenswert, vor allem für Anleger mit Sparplänen und für alle, die Depot, Girokonto und Karte in einer App wollen. Sparpläne kosten nichts, eine Order 1 Euro, und auf Guthaben gibt es 2,5 Prozent ohne Obergrenze. Weniger geeignet ist Trade Republic, wenn du Orders ohne Aufpreis an einer Börse deiner Wahl ausführen willst.

Was ist besser Scalable Capital oder Trade Republic?

Scalable Capital ist besser für dich, wenn du oft handelst, denn mit PRIME+ für 4,99 Euro im Monat sind Orders ab 250 Euro kostenlos. Trade Republic punktet mit Girokonto, Visa-Karte, rund 50 direkt handelbaren Kryptowährungen und einem einfachen Preis von 1 Euro pro Trade, während Scalable Kryptowährungen nur als ETPs anbietet. Bei den Zinsen liegen Scalable mit 2,60 Prozent und Trade Republic mit 2,5 Prozent nah beieinander.

Welcher Neobroker ist 2026 der beste?

Den einen besten Neobroker gibt es 2026 nicht, die Wahl hängt von deinem Ziel ab. Für Einzelorders zum Nulltarif liegen Trading 212, finanzen.net zero und Traders Place vorn, die höchsten Zinsen zahlen Trading 212 mit 2,80 Prozent und Scalable Capital mit 2,60 Prozent. Trade Republic bleibt die einfachste Lösung, wenn du Depot und Girokonto zusammen nutzen willst.

Welcher Neobroker eignet sich für Anfänger?

Für Anfänger eignen sich Neobroker mit kostenlosen Sparplänen und einfacher App wie Trade Republic, Scalable Capital, Trading 212 oder finanzen.net zero. Achte darauf, dass der Broker die deutsche Abgeltungsteuer automatisch abführt, das erspart dir Arbeit bei der Steuererklärung.

Wie sicher ist mein Depot, wenn ein Broker pleitegeht?

Dein Depot ist bei einer Pleite des Brokers sicher, denn Wertpapiere sind Sondervermögen und gehören weiter dir. Sie werden bei der Depotbank verwahrt, etwa der Baader Bank bei Smartbroker+ und Traders Place, und auf ein neues Depot übertragen. Für Bargeld auf dem Verrechnungskonto greift die Einlagensicherung bis 100.000 Euro, bei Wertpapierfirmen ohne Banklizenz die Anlegerentschädigung bis 20.000 Euro.

Fazit

Suchst du eine Alternative zu Trade Republic, entscheidet dein Anlageverhalten. Für günstige Einzelorders sind Trading 212, finanzen.net zero, Traders Place und Smartbroker+ die beste Wahl, für viele Trades Scalable Capital mit PRIME+. Wer Girokonto und Depot bei einer klassischen Bank will, wählt ING, comdirect oder Consorsbank.

Prüfe vor dem Wechsel, ob deine Sparpläne beim neuen Broker verfügbar sind, und übertrage dein Depot erst, wenn das neue Depot eröffnet ist. Suchst du auch ein neues Konto, findest du passende Angebote in unserem Vergleich der Alternativen zur Neobank Revolut.