Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre an der TU Dresden absolviert und ist Geschäftsführer von BankingGeek, einer Marke der LBC FInance UG. Er liebt es, die besten Finanzprodukte aller Art, wie Girokonten, Geschäftskonten, Kredite und Kreditkarten, zu finden.

Revolut und SCHUFA: Was ist ohne und trotz SCHUFA möglich?

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Max Benz

Gründer von BankingGeek

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Das Wichtigste in Kürze

  • Revolut führt keine SCHUFA-Abfrage durch, außer bei Kreditanträgen (nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers), und bietet ein kostenloses Girokonto mit vielen Funktionen an.
  • Revolut-Kunden können trotz SCHUFA-Eintrag ein Girokonto und eine Debitkarte beantragen, da Revolut nicht mit der SCHUFA zusammenarbeitet und keine Einträge verursacht.
  • Es gibt mehrere Alternativen zu Revolut ohne SCHUFA-Prüfung, wie Bunq, Tomorrow, N26, Monese, Vivid und Curve, die unterschiedliche Kosten und Features haben.

Revolut ohne SCHUFA: Führt Revolut eine SCHUFA-Abfrage durch?

Revolut führt grundsätzlich keine SCHUFA-Abfrage durch. Das Unternehmen arbeitet nicht mit der SCHUFA zusammen, sodass Menschen mit einer schwächeren Bonität ebenfalls die Möglichkeit haben, ein Konto zu eröffnen. Für Revolut-Kunden gibt es damit keine Auswirkungen auf ihren SCHUFA-Score.

In seltenen Fällen und nur mit vorheriger Zustimmung des Nutzers kann Revolut eine SCHUFA-Abfrage durchführen. Das betrifft vor allem Kreditanträge: Wer einen Revolut-Kredit beantragt, muss mit einer Bonitätsprüfung rechnen, und der aufgenommene Kredit wird anschließend bei der SCHUFA eingetragen.

Revolut verlangt keine Kontoführungsgebühren im Standardtarif, und SEPA-Überweisungen in Euro sind kostenlos. Das trägt zur Attraktivität des Anbieters bei. Dazu kommen Funktionen wie der Kauf und Verkauf von Kryptowährungen sowie günstige Zahlungen in andere Währungen.

Revolut ist damit eine solide Option für Personen, die nach einer flexiblen Banklösung suchen und ihre SCHUFA-Bewertung nicht belasten möchten.

Revolut trotz SCHUFA: Was ist möglich

In diesem Abschnitt geht es um die Möglichkeiten, ein Revolut-Girokonto, eine Revolut-Debitkarte und einen Revolut-Kredit trotz SCHUFA-Eintrag zu beantragen.

Kann ich ein Revolut-Girokonto trotz SCHUFA-Eintrag eröffnen?

Ja, du kannst ein Revolut-Girokonto trotz SCHUFA-Eintrag eröffnen. Revolut führt keine SCHUFA-Abfrage durch und arbeitet nicht mit der SCHUFA zusammen. Die Kontoeröffnung hat daher keinen Einfluss auf deinen SCHUFA-Score. Das bietet auch Menschen mit schwacher Bonität die Möglichkeit, ein vollwertiges Konto zu eröffnen.

Kann ich eine Revolut-Karte trotz SCHUFA-Eintrag beantragen?

Ja, du kannst eine Revolut-Karte trotz SCHUFA-Eintrag beantragen, da Revolut nicht mit der SCHUFA zusammenarbeitet. Die Karten von Revolut sind Debitkarten, die auf Guthabenbasis funktionieren: Ausgaben werden direkt vom Kontoguthaben abgebucht. Sie werden auch bei negativer SCHUFA-Auskunft ausgegeben.

Kann ich einen Revolut-Kredit trotz SCHUFA-Eintrag beantragen?

Hier gilt eine wichtige Einschränkung: Bei Kreditanträgen führt Revolut eine SCHUFA-Abfrage durch. Das geschieht nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers. Ein bewilligter und ausgezahlter Kredit wird zudem bei der SCHUFA eingetragen und kann die Bonität beeinflussen. Personen mit einem negativen SCHUFA-Eintrag haben daher geringere Chancen auf eine Kreditzusage von Revolut.

Welche Revolut-Alternativen ohne SCHUFA-Prüfung gibt es?

Als Alternativen zu Revolut, die keine SCHUFA-Prüfung erfordern, stehen verschiedene Anbieter zur Wahl. Dabei sind sowohl bekannte Namen als auch neuere Angebote vertreten.

Bunq

Bei Bunq erhältst du ein Girokonto ohne SCHUFA. Der günstigste Tarif (bunq Core) kostet 2,99 Euro pro Monat. Mit verschiedenen Kontovarianten und einer inkludierten Bezahlkarte bietet Bunq Flexibilität, allerdings können Gebühren für Bargeldabhebungen im Ausland anfallen.

Tomorrow

Tomorrow ist eine weitere Option ohne SCHUFA-Auskunft, außer beim Wechsel zu einem Pfändungsschutzkonto. Die Kosten beginnen ab 3 Euro pro Monat. Im Lieferumfang ist eine VISA-Debitkarte enthalten.

N26 und Monese

Auch N26 und Monese bieten Girokonten ohne SCHUFA-Auskunft. Beide akzeptieren Kunden mit negativen Einträgen bei der SCHUFA und decken alle Grundfunktionen eines Girokontos ab. Monese wurde im Oktober 2024 vom britischen Fintech Pockit übernommen und ist weiterhin für Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum verfügbar.

Vivid und Curve

Vivid ermöglicht eine kostenlose Kontoführung mit vielen zusätzlichen Funktionen, Curve dagegen erlaubt die Verwaltung mehrerer Karten in einer App. Beide Anbieter kommen ohne SCHUFA-Auskunft aus.