Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre an der TU Dresden absolviert und ist Geschäftsführer von BankingGeek, einer Marke der LBC FInance UG. Er liebt es, die besten Finanzprodukte aller Art, wie Girokonten, Geschäftskonten, Kredite und Kreditkarten, zu finden.

Finom mit eigener Banklizenz ab 02.04.2024

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Max Benz

Gründer von BankingGeek

Zuletzt aktualisiert:

Finom wird ab dem 2. April 2024 über eine eigene Banklizenz verfügen. Dies bedeutet, dass alle Neukunden, die ab diesem Datum ein Geschäftskonto bei Finom beantragen, über die neue Banklizenz ein Konto eröffnen.

Dies hat das Unternehmen an Partner per E-Mail kommuniziert.

Doch was bedeutet dieser Schritt für potenzielle Kunden und den Markt im Allgemeinen?

Mit welcher Bank hat Finom vorher zusammengearbeitet?

Finom hat vorher mit der Solaris Bank zusammengearbeitet. Finom nutzte die CRR-Banklizenz von Solaris, um Geschäftsbankkonten und Visa-Debitkarten für seine Kunden anzubieten. Kunden konnten bisher über die Solaris Bank ein Bankkonto mit deutscher IBAN eröffnen. Die Zusammenarbeit mit Finom markierte auch das erste Mal, dass Solaris seine Dienstleistungen außerhalb Deutschlands im B2B-Segment mit lokalen IBANs angeboten hat.

Was ändert sich mit der eigenen Banklizenz?

Schnellere Kontoeröffnung

Einer der größten Vorteile der eigenen Banklizenz ist die deutliche Beschleunigung des Onboarding-Prozesses. In der Vergangenheit führten Verzögerungen und Komplikationen im Rahmen der Partnerschaft mit der Solarisbank zu negativen Kundenbewertungen für Finom.

Mit der neuen Lizenz verspricht Finom nun, dass 70 % der Unternehmenskonten innerhalb von 24 Stunden eröffnet werden können. Für Freiberufler soll die Kontoeröffnung sogar innerhalb weniger Stunden möglich sein. Diese Verbesserung könnte Finom dabei helfen, seine Marktposition zu stärken und das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen.

Internationale Zahlungen

Ein weiterer signifikanter Vorteil der eigenen Banklizenz ist die Einführung internationaler Zahlungen zu wettbewerbsfähigen Preisen. Dies erweitert die Möglichkeiten für Finom-Kunden erheblich, insbesondere für jene, die Geschäftsbeziehungen über Landesgrenzen hinweg pflegen.

Neue Tarifstruktur

In Bezug auf die Tarifstruktur behält Finom die bestehenden Tarife Solo, Start und Premium bei. Der Corporate Tarif wird vorübergehend ausgesetzt, während spezielle Angebote für größere Unternehmen entwickelt werden.

Als Übergangslösung wird ein “Custom Plan” eingeführt, der ab 99 EUR pro Monat verfügbar ist und eine maßgeschneiderte Tarifgestaltung ermöglicht. Eine wesentliche Änderung im Solo-Tarif ist die Reduzierung der inkludierten SEPA- und DD-Überweisungen von 50 auf 5.

Fazit

Die Einführung der eigenen Banklizenz durch Finom ist ein bedeutender Schritt, der das Unternehmen in die Lage versetzt, direkter auf die Bedürfnisse seiner Kunden einzugehen. Die Verbesserungen im Onboarding-Prozess und die Einführung internationaler Zahlungen sind klare Vorteile, die Finom von anderen Anbietern abheben könnten. Die Beibehaltung der Tarifstruktur bei gleichzeitiger Einführung neuer Dienstleistungen zeigt, dass Finom bestrebt ist, seinen Kunden kontinuierlich Mehrwert zu bieten.

Für bestehende und potenzielle Kunden von Finom bedeutet diese Entwicklung eine Reihe von Verbesserungen, die das Banking-Erlebnis effizienter und flexibler gestalten dürften. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen auf den Markt auswirken und wie andere FinTech-Unternehmen darauf reagieren werden.

Infos über Finom:

Adresse:

PNL Fintech B.V.
Jachthavenweg 109H
1081KM Amsterdam
Niederlande

E-Mail: [email protected]

Webseite: https://finom.de/