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Das Wichtigste in Kürze
- Um Bargeld auf dein Girokonto einzuzahlen, kannst du die Filiale deiner Bank besuchen oder einen Einzahlungsautomaten nutzen. Für Münzen gibt es separate Münzzählautomaten oder Safebags. Achte auf mögliche Kosten und Nachweise für hohe Einzahlungen.
- Um Bargeld bei einer fremden Bank einzuzahlen, musst du dich über die Gebühren und Bedingungen informieren und eventuell einen Herkunftsnachweis erbringen. Alternativ kannst du Bargeld auch bei Handelspartnern wie REWE oder dm einzahlen.
- Um Bargeld auf dein Sparbuch einzuzahlen, musst du zur Bank gehen, bei der das Sparbuch angelegt wurde. Dort legst du einfach dein Sparbuch und das Bargeld vor und forderst die Einzahlung an.
- Die Kosten für das Einzahlen von Bargeld variieren je nach Bank und Art der Einzahlung. Bei deiner eigenen Bank ist es meistens kostenlos, bei fremden Banken oder Handelspartnern können Gebühren anfallen.
- Es gibt keine gesetzliche Höchstgrenze für Bargeldeinzahlungen auf ein Konto, aber ab 10.000 Euro bei deiner eigenen Bank oder 2.500 Euro bei einer fremden Bank musst du einen Herkunftsnachweis erbringen, um Geldwäsche zu vermeiden. Achtung: Ab Juli 2027 gilt EU-weit ein Barzahlungsverbot ab 10.000 Euro für Waren und Dienstleistungen.
- Die Dauer einer Bareinzahlung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bei deiner eigenen Bank wird das Geld in der Regel umgehend gutgeschrieben, bei fremden Banken oder Handelspartnern kann es länger dauern.
- Um Münzen auf dein Konto einzuzahlen, kannst du einen Münzzählautomaten in einer Bankfiliale nutzen. Beachte jedoch mögliche Gebühren oder Einschränkungen für die Münzeinzahlung.
- Um Geldautomaten oder Bank-Filialen zum Einzahlen von Bargeld zu finden, kannst du die Filialsuche auf der Website deiner Bank nutzen. Bei Direktbanken sind Einzahlungen oft über Partnerbanken oder Einzelhandels-Services wie viacash möglich.
Inhalt
Wie kann ich Bargeld einzahlen?
Bargeld kannst du auf verschiedene Weisen einzahlen. Eine gängige Methode ist der Gang zur Bankfiliale, wo du Bargeld am Schalter oder bei vielen Banken auch über Einzahlungsautomaten auf dein Konto einzahlen kannst. Bei einigen Banken ist es zudem möglich, Geld über Handelspartner (zum Beispiel REWE, dm oder Penny) einzuzahlen.
Für die Einzahlung digitaler Mittel kannst du eine Überweisung von einem anderen Konto durchführen, einen Dauerauftrag einrichten oder Zahlungsdienste wie PayPal nutzen. Beachte, dass je nach Bank und gewählter Methode Gebühren anfallen können.
In dieser Grafik siehst du die verschiedenen Möglichkeiten Geld einzuzahlen:

Wie kann ich Bargeld auf mein Girokonto einzahlen?
Um Bargeld auf dein Girokonto einzuzahlen, stehen dir verschiedene Optionen zur Verfügung. Eine Möglichkeit ist der Besuch der Filiale deiner Bank und die Einzahlung am Schalter oder an speziellen Einzahlungsautomaten.
Schritt 1: Filiale deiner Bank besuchen
In der Regel kannst du in einer Filiale deiner Bank Bargeld einzahlen. Dazu gehst du mit dem Geld zum entsprechenden Schalter und tätigst dort die Einzahlung.
Schritt 2: Einzahlungsautomat nutzen
Alternativ gibt es bei vielen Banken spezielle Einzahlungsautomaten, an denen du mit deiner girocard Geld auf dein Konto einzahlen kannst. Allerdings bieten nicht alle Automaten diese Funktion an.
Münzen einzahlen
Für Münzeinzahlungen stehen teilweise separate Münzzählautomaten zur Verfügung oder du nutzt sogenannte Safebags für die Abgabe von sortiertem und gerolltem Kleingeld.
Achte darauf, dass die Kosten und Bedingungen für das Einzahlen von Bargeld zwischen den verschiedenen Banken variieren können. Bei Bareinzahlungen ab 10.000 Euro ist zudem ein Herkunftsnachweis erforderlich, der beispielsweise durch einen Kontoauszug erbracht werden kann.
Die Gutschrift des eingezahlten Betrags erfolgt bei Einzahlungen am Schalter der Filialbank in der Regel noch am selben Tag. Bei Automateneinzahlungen kann die Wertstellung bis zu einem Werktag dauern.
Wie kann ich Bargeld bei einer fremden Bank einzahlen?
Um Bargeld bei einer fremden Bank einzuzahlen, gibt es mehrere Optionen. Gehe zunächst in eine Bankfiliale und erkundige dich am Schalter, ob die Bank Bareinzahlungen anbietet. Nicht alle Banken stellen diese Leistung zur Verfügung, und Gebühren können anfallen.
Schritt 1: Prüfe die Möglichkeiten bei Filial- und Direktbanken
Einige Filialbanken bieten die Möglichkeit, Bargeld einzuzahlen, auch wenn du kein Kunde bist. Bei Direktbanken wie der Norisbank (Tochter der Deutschen Bank) kannst du Geld in Filialen der Deutschen Bank oder Postbank einzahlen. Die Comdirect, seit 2020 eine Marke der Commerzbank, ermöglicht Einzahlungen an allen Commerzbank-Filialen sowie per Barcode-App in rund 12.000 Einzelhandelsfilialen.
Schritt 2: Informiere dich über Gebühren und Bedingungen
Erkundige dich vorab über eventuell anfallende Gebühren für das Einzahlen von Bargeld auf ein fremdes Konto. In einigen Fällen kann es günstiger sein, das Geld zunächst auf dein eigenes Konto einzuzahlen und dann per Überweisung weiterzuleiten.
Schritt 3: Beachte mögliche Nachweise für hohe Bareinzahlungen
Für Beträge bis zu 2.500 Euro musst du bei einer fremden Bank meist keine Nachweise erbringen. Bei höheren Beträgen können Nachweise, wie eine Quittung oder ein Ausweis, erforderlich sein.
Schritt 4: Suche nach alternativen Einzahlungsmöglichkeiten
Falls eine Bareinzahlung bei einer fremden Bank nicht möglich ist, bieten viele Direktbanken heute Einzahlungen über den Einzelhandel an. Dienste wie viacash ermöglichen es Kunden von N26, ING und DKB, Bargeld in Filialen von REWE, dm, Penny, Toom und Rossmann einzuzahlen. Beachte jedoch mögliche Gebühren und Einschränkungen.
Kurz gesagt: Über die Möglichkeiten zum Bargeldeinzahlen bei fremden Banken solltest du dich immer vorab informieren, insbesondere über Gebühren und Bedingungen. Direktbanken bieten oft clevere Alternativen über Handelspartner.
Wie kann ich Bargeld bei Handelspartnern einzahlen?
Um Bargeld bei Handelspartnern einzuzahlen, gibt es einige einfache Schritte:
Schritt 1: Wähle den richtigen Handelspartner aus
Zunächst solltest du herausfinden, welche Handelspartner in deiner Nähe Bargeldeinzahlungen ermöglichen. Über den viacash-Dienst können Kunden von N26, ING und DKB Bargeld in Filialen von REWE, Penny, dm, Toom und Rossmann einzahlen. Auch Comdirect-Kunden können per App-Barcode in rund 12.000 Einzelhandelsfilialen Bargeld einzahlen.
Schritt 2: Informiere dich über die Bedingungen und Gebühren
Für das Einzahlen bei Handelspartnern fallen in der Regel Gebühren an. Bei ING und DKB beträgt die Gebühr zum Beispiel 1,5 Prozent des eingezahlten Betrags. Erkundige dich vorab über die genauen Konditionen sowie mögliche Tageslimits.
Schritt 3: Kaufe etwas im Supermarkt
Je nach Anbieter und Handelspartner kann ein Mindesteinkauf erforderlich sein. Bei manchen Diensten (z. B. viacash bei REWE oder dm) ist eine Einzahlung auch ohne Einkauf möglich. Kläre das vorab in der App deiner Bank.
Schritt 4: Fordere den Kassierer zur Bareinzahlung auf
Zeige den in der Banking-App erzeugten Barcode an der Kasse vor und nenne den gewünschten Einzahlungsbetrag. Die Kassiererin oder der Kassierer scannt den Code und nimmt das Bargeld entgegen.
Schritt 5: Überprüfe den Einzahlungsbeleg
Nach der Transaktion erhältst du einen Beleg. Vergewissere dich, dass der eingezahlte Betrag korrekt ist, und prüfe kurz darauf den Kontostand in deiner Banking-App.
Das Einzahlen von Bargeld bei Handelspartnern ist eine praktische Alternative zur Bankfiliale, vor allem wenn du kein Filialnetz in der Nähe hast oder Gebühren für Fremdbanken vermeiden möchtest. Beachte aber die anfallenden Kosten.
Wie kann ich Bargeld auf mein Sparbuch einzahlen?
Um Bargeld auf dein Sparbuch einzuzahlen, musst du zur Bank gehen, bei der das Sparbuch angelegt wurde. In den meisten Fällen ist dies eine Sparkasse oder Volksbank. Dort legst du dein Sparbuch und das Bargeld vor und teilst dem Mitarbeiter mit, dass du Geld einzahlen möchtest.
Schritt 1: Gehe zur Bankfiliale deiner Sparkasse
Suche die Filiale deiner Sparkasse auf, die dein Sparbuch führt. Nur diese Filiale ist für Einzahlungen auf dein Sparbuch zuständig.
Schritt 2: Lege das Sparbuch und das Bargeld vor
Gib sowohl dein Sparbuch als auch das Bargeld am Schalter oder einer Service-Station ab, je nachdem, welche Möglichkeiten deine Bank bietet.
Schritt 3: Fordere die Einzahlung an
Teile dem Mitarbeitenden mit, dass du Geld einzahlen möchtest. Beachte dabei mögliche Gebühren oder Begrenzungen bei der maximalen Einzahlungssumme.
Schritt 4: Überprüfe die Transaktion
Nachdem das Geld erfolgreich eingezahlt wurde, überprüfe alle Angaben im Sparbuch und bewahre es anschließend gut auf.
Falls sich das Geld bereits auf einem Girokonto befindet, kannst du es alternativ per Überweisung direkt auf dein Sparbuch transferieren.
Was kostet das Einzahlen von Bargeld?
Die Kosten für das Einzahlen von Bargeld variieren je nach Bank und Art der Einzahlung. Wenn du Bargeld bei deiner eigenen Bank am Schalter oder Automaten einzahlst, ist dies meistens kostenlos. Bei Direktbanken wie ING, N26 oder DKB gibt es teilweise Kooperationspartner oder Handelspartner, bei denen die Gebühren entweder ganz entfallen oder nur bis zu einer bestimmten Summe anfallen.
Für Bareinzahlungen auf fremde Konten gelten jedoch oft Gebühren. Diese variieren von Bank zu Bank und können bis zu 15 Euro betragen. Manche Banken berechnen zum Beispiel 1,5 Prozent der Einzahlungssumme mit einem Mindestbetrag von 2,50 Euro und einem Maximum von 15 Euro. Bei Comdirect-Kunden gilt: Ab der vierten Einzahlung pro Monat fallen 4,90 Euro pro Vorgang an, sofern kein passendes Kontomodell besteht.
Münzen können an speziellen Münzzählautomaten eingezahlt werden, wobei hierfür Gebühren anfallen können. Frage vorab bei deiner Bank nach den aktuellen Konditionen.
Eine kostengünstige Alternative zur Bargeldeinzahlung kann die Überweisung sein oder das Bezahlen per Kreditkarte bzw. PayPal, besonders wenn es um das Einzahlen auf ein fremdes Konto geht.
Wie oft kann ich Bargeld einzahlen?
Grundsätzlich gibt es keine Begrenzung, wie oft du Bargeld einzahlen kannst. Allerdings musst du bei Einzahlungen über 10.000 Euro einen Herkunftsnachweis erbringen, da die Banken aufgrund des Geldwäschegesetzes die Mittelherkunft von Kundengeldern überprüfen müssen. Bei Neukunden und Gelegenheitskunden liegt diese Grenze bereits bei 2.500 Euro.
Versuche nicht, diese Regelung zu umgehen, indem du das Geld in Teilbeträgen einzahlst oder lange Zeiträume zwischen den Einzahlungen lässt. Banken setzen spezialisierte Softwarelösungen ein, um solche Vorgehensweisen zu erkennen.
Falls du eine Bareinzahlung von mindestens 10.000 Euro tätigen möchtest, halte geeignete Belege als Herkunftsnachweis bereit, zum Beispiel Kontoauszüge von einer anderen Bank oder Verkaufs- und Rechnungsbelege.
Wie lange dauert die Bareinzahlung auf mein Konto?
Die Dauer einer Bareinzahlung auf dein Konto hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bei einer Einzahlung am Automaten bei deiner eigenen Bank wird das Geld in der Regel umgehend gutgeschrieben, sodass du direkt über den Betrag verfügen kannst.
Zahlst du Bargeld außerhalb der üblichen Geschäftszeiten oder an Wochenenden ein, kann die Gutschrift bis zu einem Bankarbeitstag dauern. Buchungen werden am Wochenende nicht durchgeführt. Plane daher Einzahlungen rechtzeitig, um mögliche Engpässe zu vermeiden.
Einzahlung bei Fremdbanken und Direktbanken
Bei einer Bareinzahlung über eine fremde Bank oder einen Handelspartner kann die Bearbeitungszeit stark variieren, von sofortiger Gutschrift bis hin zu mehreren Tagen. Hierbei können zusätzlich Gebühren anfallen.
Tipp für schnelle und günstige Einzahlungen
Um Zeit und Kosten zu sparen, empfiehlt es sich, Bargeld zunächst auf das eigene Konto einzuzahlen und anschließend zu überweisen.
Wie viel Bargeld darf ich einzahlen?
Grundsätzlich gibt es keine gesetzliche Höchstgrenze für Bargeldeinzahlungen auf dein Konto. Allerdings müssen ab bestimmten Beträgen Nachweise über die Herkunft des Geldes erbracht werden. Bei einer Einzahlung von 10.000 Euro bei deiner eigenen Bank oder 2.500 Euro bei einer fremden Bank ist ein solcher Nachweis erforderlich, um Geldwäsche zu verhindern. Ohne diesen Nachweis kann die Einzahlung nicht durchgeführt werden. Im schlimmsten Fall drohen eine Kontosperrung oder -kündigung sowie eine Verdachtsmeldung an die Ermittlungsbehörden.
Wichtig für 2026/2027: Die EU-Verordnung 2024/1624 schreibt ab dem 10. Juli 2027 eine maximale Bargeld-Obergrenze von 10.000 Euro für Zahlungen von Waren und Dienstleistungen vor. Diese Obergrenze gilt dann EU-weit, auch in Deutschland. Für Einzahlungen auf das eigene Konto gilt diese Regel nicht, aber du solltest die Entwicklung im Blick behalten.
Weitere Details zur Nachweispflicht sind im Geldwäschegesetz geregelt. Halte entsprechende Belege bereit, wenn du höhere Summen einzahlen möchtest.
Welche Nachweise sind bei hohen Bargeldeinzahlungen erforderlich?
Wer eine größere Bargeldsumme auf ein Bankkonto einzahlen möchte, sollte wissen, welche Nachweise erforderlich sind. Das Geldwäschegesetz spielt dabei eine zentrale Rolle.
Was besagt das Geldwäschegesetz?
Das Geldwäschegesetz (GwG) dient der Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in Deutschland. Es verpflichtet Banken, die Herkunft von Bargeldeinzahlungen ab bestimmten Beträgen zu überprüfen.
Bei Bestandskunden müssen Einzahlungen ab 10.000 Euro mit einem Mittelherkunftsnachweis belegt werden. Gelegenheitskunden, also Personen ohne Geschäftsbeziehung zur Bank, müssen bereits ab 2.500 Euro einen solchen Nachweis erbringen.
Zu den geeigneten Belegen zählen unter anderem Kontoauszüge, Barauszahlungsquittungen, Sparbücher, Verkaufs- und Rechnungsbelege sowie Erbscheine oder Schenkungsverträge. Die Regelung gilt auch bei Einzahlungen in mehreren Teilbeträgen, wenn die Gesamtsumme die entsprechende Grenze überschreitet.
Nicht nur Banken und Finanzinstitute sind vom Geldwäschegesetz betroffen: Auch Privatpersonen und andere Gewerbetreibende wie Autohändler oder Juweliere müssen bei Transaktionen über 10.000 Euro die Herkunft des Geldes nachweisen können.
In dieser Grafik ist noch einmal aufgeführt, welche Nachweise bei hohen Geldeinzahlungen erbracht werden müssen:

Welche Dokumente müssen für den Nachweis vorgelegt werden?
Um bei einer Bargeldeinzahlung über 10.000 Euro die Herkunft des Geldes nachzuweisen, können verschiedene Dokumente vorgelegt werden. Dazu zählen beispielsweise:
- aktuelle Kontoauszüge von anderen Banken,
- Barauszahlungsquittungen anderer Banken,
- Sparbücher mit entsprechenden Barauszahlungen,
- Verkaufs- und Rechnungsbelege (z. B. vom Auto- oder Goldverkauf),
- Quittungen über Sortengeschäfte sowie letztwillige Verfügungen,
- Testamente,
- Erbscheine oder ähnliche Erbnachweise und Schenkungsverträge bzw. Schenkungsanzeigen.
Bei sogenannten Gelegenheitskunden gilt diese Nachweispflicht bereits ab einem Bargeldbetrag von 2.500 Euro.
Wann ist ein Nachweis notwendig?
Ein Nachweis ist notwendig, wenn du bei einer Bareinzahlung einen Betrag von über 10.000 Euro auf dein Konto einzahlen möchtest. In diesem Fall musst du gemäß dem Geldwäschegesetz die Herkunft des Geldes belegen. Die Nachweispflicht gilt auch für Transaktionen an der Kasse, Geldwechselgeschäfte und Sortenankäufe sowie am Geldautomaten.
In Einzelfällen wird geprüft, ob der vorgelegte Nachweis ausreichend ist und die Herkunft plausibel dargelegt werden kann.
Wie kann ich Münzen auf mein Konto einzahlen?
Um Münzen auf dein Konto einzuzahlen, kannst du einen Münzzählautomaten in einer Bankfiliale nutzen. Dieser errechnet automatisch den eingezahlten Betrag und erstellt einen Einzahlungsbeleg. Die Gutschrift erfolgt danach auf deinem Konto.
Beachte, dass einige Banken Gebühren für die Münzeinzahlung erheben, während andere bis zu 50 Münzen kostenlos wechseln oder einzahlen lassen. Alternativ kannst du am Bankschalter Münzen einzahlen, in manchen Fällen mit Safebags oder in Münzrollpapier eingewickelt.
Für Kunden von Direktbanken wie ING, DKB, N26 oder Consorsbank ist das Einzahlen von Münzgeld schwieriger, da diese keine eigenen Filialen haben. Eine Option ist die Bundesbank, die „in haushaltsüblichen Mengen“ Münzen ohne Gebühr in Banknoten umtauscht.
Wie finde ich Geldautomaten oder Bank-Filialen zum Einzahlen von Bargeld?
Um Geldautomaten oder Bank-Filialen zum Einzahlen von Bargeld zu finden, kannst du die Filialsuche auf der Website deiner Bank nutzen. Bei vielen Banken kannst du dort über die Funktion „Suche verfeinern“ gezielt nach Automaten mit Einzahlfunktion suchen.
Direktbanken und Tochtergesellschaften
Viele Direktbanken bieten Einzahlungsmöglichkeiten über ihre Mutterbanken oder Partnernetze an. Beispielsweise können Kunden der Comdirect in allen Filialen der Commerzbank Bargeld einzahlen. Norisbank-Kunden nutzen dafür Filialen und Automaten der Deutschen Bank oder Postbank. ING-, N26- und DKB-Kunden können über den Dienst viacash in mehr als 12.000 Einzelhandelsfilialen (REWE, Penny, dm, Toom, Rossmann) Bargeld einzahlen, allerdings gegen eine Gebühr von 1,5 Prozent des eingezahlten Betrags. Bei der DKB wurden eigene Automaten seit Juli 2025 abgeschaltet; Bargeld geht dort ausschliesslich per App im Handel oder in Filialen der Reisebank. Beim Nutzen von Fremdbanken oder Handelspartnern können Gebühren entstehen.
FAQ: Geld einzahlen
Wenn du Bargeld auf dein Konto einzahlen möchtest, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. In diesem Abschnitt erfährst du, wo du Bargeld einzahlen kannst und welche Alternativen es gibt.
Wo kann ich Bargeld einzahlen?
Du kannst an verschiedenen Orten Bargeld einzahlen: in Bankfilialen direkt am Schalter, an Geldautomaten mit Einzahlfunktion oder über Einzelhandelspartner. Münzgeld kann an speziellen Münzzählautomaten eingezahlt werden. Bei Direktbanken sind Einzahlungen oft über das Filialnetz der Mutterbank möglich (Comdirect via Commerzbank, Norisbank via Deutsche Bank/Postbank). Kunden von ING, N26 und DKB können zudem den viacash-Dienst in Filialen von REWE, dm, Penny, Toom und Rossmann nutzen.
Gibt es Alternativen zur Bargeldeinzahlung?
Ja, es gibt Alternativen zur Bargeldeinzahlung. Überweisungen ermöglichen es dir, Geld von einem Konto auf ein anderes ohne Bargeld zu transferieren, online oder vor Ort bei der Bank. Mit Scheckeinzahlungen kannst du per Post einen Scheck an deine Bank schicken, der in wenigen Tagen gutgeschrieben wird. Du kannst Geld auch direkt auf dein Kreditkartenkonto einzahlen; beachte jedoch mögliche Gebühren. Online-Bezahldienste wie PayPal erlauben dir die Einzahlung von Geld auf dein Online-Konto mit schneller Verfügbarkeit. Auch hier können Gebühren anfallen.




